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Rosberg und der komplizierte Start

20. März 2008 - 17:50 Uhr

Nico Rosberg tritt trotz seiner Podiumsplatzierung beim Auftakt auf die Euphoriebremse - Startprozedur als große Herausforderung

Nico Rosberg
Nico Rosberg möchte mit seinem Williams-Team noch höher hinaus
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg hat sich mit seinem schnellen Ritt durch den Albert Park in Melbourne auch in die Herzen der deutschsprachigen Fans gefahren. Nicht ohne Grund haben die Leser von 'Motorsport-Total.com' den Williams-Piloten zum F1Total Champ des vergangenen Wochenendes gewählt. Rosberg hatte in Australien die erste Podiumsplatzierung seiner jungen Formel-1-Karriere feiern können. Dennoch warnte er vor zu viel Euphorie.

"Wir müssen vorsichtig bleiben", so Rosberg. Und weiter: "Wir sind nach wir vor hinter McLaren, Ferrari und BMW, also können wir realistisch im besten Fall den siebten Platz erreichen. Das ist die Realität, so traurig das auch klingt." Man dürfe weder im Team noch in Fankreisen also enttäuscht sein, wenn man trotz des herausragenden Auftakts in Melbourne andernorts plötzlich nur einen siebten Rang erreiche.

Die Performance des Williams sei beim Rennen in Australien zwar sehr gut gewesen und er habe konstant schnelle Runden drehen können, aber dennoch müsse man mit den Augen auch in den Rückspiegel schauen: "Wir müssen vorsichtig sein, weil die Teams von Renault, Toyota und Red Bull hinter uns verdammt nah dran sind. Es ist keine einfache Situation."

Eine ganz besondere Herausforderung nach dem Abschaffen der Fahrhilfen besteht für Rosberg in der Startprozedur eines Grand Prix: "Man muss beim Rennstart so viele Dinge beachten. Du musst die Kupplung kontrollieren, die Gaspedalposition und vieles weitere. Mit dem Druck und allem anderen rundherum musst du kühlen Kopf bewahren und fokussiert bleiben. Nur dann bekommst du einen guten Start hin."