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Renault spricht Piquet Jr. das Vertrauen aus

20. März 2008 - 18:51 Uhr

Nelson Piquet Jr. erhält nach seinem verpatzten Grand-Prix-Debüt Rückendeckung vom Team, ist aber psychologisch angeschlagen

Nelson Piquet Jr.
Muss psychologisch auf Vordermann gebracht werden: Nelson Piquet Jr.
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Vorletzter im Qualifying, im Rennen nach farbloser Performance ausgeschieden - sein Debüt in der Formel 1 hatte sich Nelson Piquet Jr. sicher anders vorgestellt. Rein von den Zahlen her war er am vergangenen Wochenende in Melbourne sogar noch schlechter als sein Renault-Vorgänger Heikki Kovalainen vor einem Jahr, was ihm natürlich auch psychologisch ein wenig zusetzt.

"Nelson ist enttäuscht, bitter enttäuscht - und ein bisschen philosophisch", bestätigte Renault-Chefingenieur Pat Symonds. Aber: "Ich glaube, er kann das hinter sich lassen und hier in Malaysia besser abschneiden." Und Teammanager Steve Nielsen sagte: "Er war nach dem Qualifying und nach dem Rennen sicher enttäuscht, aber er ist jetzt viel schlauer als vor Melbourne, und diese Erfahrung wird er in den nächsten Wochen sicher nutzen."


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Fernando Alonso habe im Gegensatz dazu alle Erwartungen erfüllt und mit Platz vier das Maximum herausgeholt. Besonders süß habe das Überholmanöver gegen Heikki Kovalainen in der letzten Runde geschmeckt, so Symonds: "Heikki ist ein netter Kerl, aber wenn er schon gute Leistungen bringen muss, dann für meinen Geschmack nicht unbedingt in einem McLaren! Es war ein schönes Gefühl, unser Auto an ihm vorbeigehen zu sehen."

Ansonsten sei das Wochenende für Alonso "ein Auf und Ab" gewesen, meinte Symonds weiter. Das Qualifying bezeichnete er als Albtraum: "Gelbe Flaggen, sich drehende Autos - ich hätte nie und nimmer damit gerechnet, dass Fernando in Q3 nicht mehr dabei sein würde! Er hatte das Potenzial dafür, aber es ging zu wie am Piccadilly Circus", analysierte der 54-Jährige. "Am Sonntag hatten wir dann wieder mehr Glück und er kam wieder nach vorne."