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Renault mit nur einem Punkt schwach entlohnt

23. März 2008 - 11:58 Uhr

Fernando Alonso kam ebenso wenig sehr weit nach vorn wie Nelson Piquet Jr. - letztendlich holte Alonso den letzten Punkt mit Rang acht, Piquet Elfter

Fernando Alonso David Coulthard
Fernando Alonso konnte in Malaysua nur einen einzigen WM-Punkt ergattern
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach den Startplätzen 7 und 13 für die beiden Piloten ging das Team mit großen Hoffnungen ins Rennen. Das Ziel: Beide Autos sollten unter die ersten Acht und damit in die Punkteränge fahren. Die extrem knappen Zeitabstände im Mittelfeld verhinderten aber, dass Fernando Alonso und Nelson Piquet nennenswert Plätze gutmachten - für Fernando ging es früh im Rennen nur noch um die hinteren Punkteplätze. Alonso verlor am Start und im Verlauf der hektischen ersten Runde einige Positionen, holte sich aber dennoch einen weiteren WM-Zähler.

"Ich habe mein Bestes gegeben und immerhin den letzten zu vergebenden WM-Punkt geholt", so Alonsos Urteil. "Uns war von vornherein klar, dass uns unter normalen Rennbedingungen von der reinen Leistungsfähigkeit her zu viel auf die Teams vor uns fehlte. Im Moment lauten unsere Ziele, regelmäßig Punkte zu holen und in den kommenden Tests hart zu arbeiten, um unsere Position weiter zu verbessern."

Piquet erreichte in seinem zweiten Grand Prix erstmals das Ziel und lief mit seinem Renault R28 knapp außerhalb der Top 10 ein. Der junge Brasilianer reist nun mit neuen Erfahrungen und frischem Selbstvertrauen zum nächsten Rennen, dem Großen Preis von Bahrain in zwei Wochen.

"Ich bin glücklich, das Rennen beendet zu haben. Das war nach meinem Debüt in Melbourne mein wichtigstes Ziel", so Piquet. "Ich habe heute viel gelernt und dabei erkannt, dass die Gruppe von Teams, in der wir kämpfen, extrem eng zusammenliegt. Um dort voranzukommen, musst du ein perfektes Rennen fahren. Es ist sehr befriedigend und ermutigend, dass ich heute nicht weit hinter meinem Teamkollegen ins Ziel gekommen bin. Das Rennen entwickelte sich schwierig und unser Auto scheint im Moment nicht schnell genug zu sein. Ich erziele aber Fortschritte und hoffe, dies beim nächsten Rennen in Bahrain fortzusetzen."

Teamchef Flavio Briatore sah eine vergebene Chance. "Leider haben wir aus Fernandos guter Startposition zu wenig Kapital geschlagen. Nach der ersten Runde steckten wir mitten in einer starken Gruppe im Mittelfeld - daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Fernando und Nelson ihr Bestes gaben", so der Italiener. "Der eine WM-Punkt ist ein schwacher Trost. Jetzt müssen wir hart daran arbeiten, unsere Probleme zu lösen, damit wir in zwei Wochen in Bahrain stärker auftreten können."

"Das Rennen verlief recht geradlinig, sodass wir genauer erkennen konnten, wo wir wirklich stehen", resümierte Chefingenieur Pat Symonds. "Aus unserer Warte gibt es nicht viel zu berichten, denn beide Autos funktionierten wie erwartet und beide Piloten fuhren ihre Rennen wie geplant. Es gab nicht viele strategische Optionen. Es liegt auf der Hand, dass wir intensiv am Auto arbeiten und es verbessern müssen, denn der Abstand nach vorne ist zu groß."

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