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Renault: Doppelsieger und Lehrling

18. März 2008 - 10:53 Uhr

Der vierte Platz von Fernando Alonso gab Renault einen kräftigen Schub, von dem auch Nelson Piquet jr. profitieren soll

Nelson Piquet Jr.
Nelson Piquet war mit seinem Debüt-Auftritt alles andere als zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem eher schwachen Qualifying in Melbourne staubte Fernando Alonso beim Rennen im Albert Park noch fünf Punkte ab, während Teamkollege Nelson Piquet bei seinem Debüt nicht sonderlich gut aussah. In Malaysia stehen für den jungen Brasilianer deshalb wieder einige Lernlektionen auf dem Programm. Alonso hingegen möchte vor allem in der Qualifikation weiter nach vorne kommen.

"Das Resultat ist sehr wichtig für das Team und gibt uns Zuversicht sowie eine Extraportion Motivation um auch weiterhin hart zu arbeiten", bewertete Doppelweltmeister Alonso seinen vierten Rang in Australien. "Wir wissen sehr wohl, dass wir das Beste aus diesen ungewöhnlichen Bedingungen gemacht haben. Wir mussten aber erst einmal in der Position sein, um das zu schaffen."

Qualifying als Schlüssel zum Erfolg

"Trotz allem war das natürlich erst das erste Rennen und wir müssen weiterhin Fortschritte machen um mit den anderen Teams gleichzuziehen. Es liegt eine Menge Arbeit vor uns, aber das Ergebnis aus Melbourne gibt uns das Selbstvertrauen, dass wir das packen können", meinte der Spanier.

"Sepang ist meine Lieblingsstrecke."
Fernando Alonso

"Ich freue mich sehr auf Malaysia. Sepang ist meine Lieblingsstrecke. 2003 habe ich dort mit Renault meine erste Pole Position geholt und habe das Rennen bereits zweimal gewonnen. Ich mag diesen Kurs und gebe dort immer noch ein bisschen mehr als sonst. Hoffentlich kann ich in diesem Jahr etwas zeigen und ich freue mich schon sehr auf den Grand Prix."

"Meiner Meinung nach müssen wir sicherlich unsere Performance auf eine schnelle Runde im Qualifying verbessern. Von einer besseren Position aus zu starten macht es für das Rennen natürlich einfacher. Dann ist es auch erforderlich, konstant zu sein, sodass wir keinen Boden mehr verlieren sondern uns nach vorne orientieren können. Das müssen wir im Hinterkopf behalten, wenn wir in Sepang in die Freien Trainingssessions starten."

Lernphase bei Nelson Piquet jr.

"So hatte ich mir meinen ersten Grand Prix wirklich nicht vorgestellt", gab ein enttäuschter Piquet zu Protokoll. "Ich wusste, dass es nicht leicht werden würde und war schon darauf vorbereitet. Ich konnte am Freitag leider nur wenig fahren und das machte es für mich am restlichen Wochenende natürlich nicht gerade leichter. Dennoch habe ich eine Menge gelernt und weiß nun, was ich unter einem Rennwochenende zu verstehen habe."

"Es geht alles sehr schnell und man muss sich einfach sehr rasch daran gewöhnen. Ich freue mich schon auf das kommende Rennen in Malaysia, wo ich hoffentlich alles umsetzen kann, was ich in meinem ersten Rennen gelernt habe. In der A1GP-Serie bin ich schon 2005 in Sepang gefahren und kenne daher die Strecke. Und ich habe auch schon Erfahrungen mit der großen Hitze gemacht, die wir für diesen Teil des Rennkalenders erwarten."

"Ich hoffe, dass ich weitere Fortschritte machen kann."
Nelson Piquet jr.

"Ich denke also", so der Formel-1-Debütant weiter, "dass es an diesem Wochenende ein bisschen leichter für mich wird. Ich werde mich sicherlich besser zurechtfinden und mich mit meinen Ingenieuren auf die Arbeit am Setup konzentrieren können. Hoffentlich kann ich ein paar Kohlen nachlegen, denn ich möchte es vermeiden, nochmals einen solchen Grand Prix wie in Melbourne zu erleben."

"Ich hoffe, dass ich weitere Fortschritte machen kann. In Melbourne bin ich im Training nur wenig gefahren, mein Qualifying war sehr enttäuschend, beim Start wurde mein Auto beschädigt und ich musste schließlich aufgeben. Es war daher sehr schwierig, überhaupt voran zu kommen. Ich wünsche mir für Malaysia, dass ich eine bessere Qualifikationssession hinlegen kann um ein gutes Rennen zu haben und meine Lernphase weiter voran zu treiben. Jedes Rennen stellt für mich die Möglichkeit dar, zu lernen und Forschritte zu machen."

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