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Red Bull Racing: Endlich Punkte

23. März 2008 - 12:44 Uhr

Mark Webber rettete trotz eines nicht planmäßig verlaufenen Rennens zwei Zähler - David Coulthard blieb knapp hinter den Punkten hängen

Lewis Hamilton Mark Webber
Angänglich konnte sich Mark Webber gut vor Lewis Hamilton langen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In Melbourne war es die Scuderia Toro Rosso, die für Red Bull das Punktekonto eröffneten. In Sepang waren nun auch die ersten Saisonzähler für Red Bull Racing möglich. Mark Webber nutzte seinen guten Startplatz, hielt sich wacker gegen die schnelleren Autos und beendete das Rennen als Siebter. David Coulthard arbeitete sich von Startplatz 12 aus nach vorn, blieb als Neunter aber ohne Punkte.

"Der Start war nicht gerade fantastisch, aber wir wussten, dass in diesem Stadium des Rennens viele Leute auf weichen Reifen unterwegs waren", erkläre Webber. "Ich kam richtig gut durch die beiden ersten Kurven und lag anschließend auf Rang vier. Der erste Stint war okay. Im zweiten hatte ich dann allerdings Mühe, weil es an Grip fehlte. Trotzdem versuchte ich alles. Ungefähr zwei Sekunden verlor ich, weil ich in einer wichtigen Phase des Rennens - als es darum ging, vor Heidfeld zu bleiben - hinter Sato fest hing. Ich freue mich für alle bei Red Bull über die zwei WM-Punkte. Der Start ins neue Rennjahr war hart für uns, und deshalb ist es großartig, das Auto heute ins Ziel gebracht zu haben. Vielen Dank auch an Renault."

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Coulthard hatte weitaus weniger vom Rennen zu berichten. "Mein erster Reifensatz körnte zu stark. Das kostete mich im ersten Teil des Rennens neun Sekunden", erklärte der Schotte. "Das war frustrierend. Dort draußen war es sehr heiß, aber glücklicherweise war es ein wenig bedeckt, und das half."

"Mark fuhr ein gutes Rennen. Wegen eines Pumpenproblems war er bereits frühzeitig gehandicapt - wir mussten mit Blick auf das Benzin auf Nummer sicher gehen", führte Teamchef Christian Horner aus. "Aus diesem Grund holten wir ihn früher als ursprünglich geplant an die Boxen. Auf die Gesamtdistanz betrachtet, kostete uns das zwischen zwölf und 15 Sekunden."

Auch später gab es noch einmal kleine Probleme. "In einer wichtigen Phase, als Mark mit Heidfeld kämpfte, gab Sato den Weg leider nicht rechtzeitig frei. Ich bin sicher, dass wir andernfalls auch nach dem zweiten Boxenstopp noch vor ihm gelegen hätten", fuhr er fort. "David erlebte eine zähe Fahrt, speziell weil er sich morgens nicht hundertprozentig wohl gefühlt hatte. In der zweiten Rennhälfte war er sehr konkurrenzfähig. Es ist gut, bei der Abreise von hier ein paar Punkte an Bord zu haben."

"Für das Team ist es ein gutes Ergebnis. Ein Auto kam in den Punkten ins Ziel, das andere knapp außerhalb", resümierte der bei Red Bull zuständige Renault-Motorenchef Fabrice Lom. "Es war kein problemloses Rennen, aber wir haben unsere Sache als Team gut gemacht. Es ist großartig, die WM-Punkte geholt zu haben. Darauf müssen wir beim nächsten Rennen aufbauen."