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Red Bull: Lom gibt sich vorsichtig optimistisch

10. März 2008 - 19:31 Uhr

Der Renault-Motorenmann für Red Bull zieht eine positive Bilanz über die Zusammenarbeit im Hinblick auf RB4, und gibt sich vor Melbourne ambitioniert

David Coulthard
Bei der Konzeption des Red Bull RB4 flossen französiche Tipps mit ein
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fabrice Lom ist der Mann, der bei Renault dafür verantwortlich ist, dass die Kundenmotoren bei Red Bull Racing optimal funktionieren. 2008 ist die zweite Formel-1-Saison, in der die Franzosen mit Red Bull zusammenarbeiten und der Motoreningenieur sieht das neue Paket naturgemäß als "einen Schritt nach vorne."

"Die ersten Diskussionen in Bezug auf das RB4-Projekt begannen schon sehr zeitig und resultierten in einer besseren Integration des Triebwerks", berichtete Lom über die Vorarbeiten. Natürlich stand auch in seinem Lastenheft das Thema Zuverlässigkeit ganz oben, "aber man hat unsere diesbezüglichen Ratschläge bereits in der Konzeption des neuen Autos zur Kenntnis genommen."

Als Resultat empfindet Lom die Vorstellung des neuen RB4 bei den zurückliegenden Wintertests als "wesentlich zuverlässiger. Dieser Winter lief gut und wir haben viele Kilometer abgespult." Im Fokus stand dabei die Anpassung auf die neue Einheitselektronik, wobei zunächst mit einem modifizierten RB3 gearbeitet wurde.

"Doch dann wollten die Fahrer ganz schnell an der Entwicklung des neuen Autos arbeiten", berichtete der Franzose und schränkte gleichzeitig ein: "Aber wir sind noch weit von dem entfernt, wo wir eigentlich stehen wollten." Daher formuliert er seine persönlichen Ansprüche für Melbourne vorsichtig: "Die Abstände sind sehr gering und ich glaube, dass der Kampf um das Erreichen von Q3 sehr intensiv werden wird."

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