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Ramirez macht sich Sorgen

04. März 2008 - 09:50 Uhr

Ex-McLaren-Teammanager Jo Ramirez gilt nach wie vor als Teaminsider - Er schätzt: "Ron geht es sehr, sehr schlecht"

Martin Whitmarsh (Geschäftsführer)
Martin Whitmarsh: Hat er bald das Sagen bei Silber?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach wie vor wird über den möglichen Abgang von McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis spekuliert. Die Frage scheint nicht zu lauten ob Dennis geht, sondern nur noch wann und wie er geht. Die neuesten Gerüchte besagen, dass der Brite womöglich noch vor dem Saisonstart das Handtuch schmeißt und im Laufe dieser Woche seinen Rücktritt verkünden wird. Als Nachfolger steht McLaren-Geschäftführer Martin Whitmarsh bereits in den Startlöchern.

Ex-Mc-Laren-Teammanager Jo Ramirez macht sich Sorgen um seinen ehemaligen Arbeitgeber. "Ron ist down, es geht ihm wirklich sehr, sehr schlecht. Die Vorkommnisse vom vergangenen Jahr haben ihn wirklich stark belastet. Ich glaube, Max Mosley möchte ihn zerstören. Ich kann es nicht verstehen - das hat sich Ron nicht verdient", erklärte der Mexikaner gegenüber der österreichischen Motorsportzeitschrift 'Rallye & more'.

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Dennis war 1966 als Mechaniker beim Cooper-Team in die Formel-1-Szene gekommen und hatte 1980 die Leitung des McLaren-Rennstalls übernommen. Durch die Spionageaffäre aus dem vergangenen Jahr und deren drastische Konsequenzen war der Teamchef in seiner Position immer deutlicher hinterfragt worden. Vor allem Motorpartner und Anteilseigner Mercedes soll angeblich Druck machen, was jedoch von dessen Sportchef Norbert Haug immer wieder dementiert wurde.

Geschäftsführer Whitmarsh ist in den vergangenen Jahren systematisch als Nachfolger aufgebaut worden, dennoch hat Ramirez seine Zweifel an einem reibungslosen Übergang im Falle eines Abschieds des Team-Bosses: "Ohne Ron Dennis wäre McLaren dem Untergang geweiht. Martin Whitmarsh ist ein guter Mann - aber Ron können hundert Martin Whitmarshs nicht ersetzen. Wenn Ron gehen würde, wäre das sehr schlecht für das Team..."