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Räikkönen: "Es liegt wirklich an uns"

22. März 2008 - 13:09 Uhr

Der Ferrari-Pilot auf der PK über sein Qualifying und die Aussichten auf das Rennen, das unter schwierigen Bedingungen stattfinden könnte

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen ist mit dem Verlauf des Freien Trainings zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Als das Rennen in Melbourne gestartet war, da warst du sogar von dort, wo du in der Startaufstellung herkamst, schnell..."
Kimi Räikkönen: "Ich denke, dass die ein normalerer Kurs ist, das Auto war aus diesem Grund das ganze Wochenende über schnell. Ich denke, dass wir zwei komplett andere Kurse sehen, unser Auto sollte aber überall schnell sein. Aber wenn man von hinten startet, ist es sehr schwierig, den wahren Speed zu zeigen. Morgen sollte uns klarer sein, wo wir stehen und welches Tempo alle anschlagen können."

Frage: "Felipe hat natürlich die saubere Seite der Startaufstellung. Kannst du dir vorstellen, wie es ohne Traktionskontrolle auf der schmutzigen Seite der Strecke sein wird?"
Räikkönen: "Ich weiß es nicht. Es ist sehr schwierig, das zu sagen. Hoffentlich werden wir einen guten Start haben und es hängt nun stärker von uns ab als zuvor. Im vergangenen Rennen hatten wir einen sehr guten Start, hoffentlich gelingt uns so einer auch morgen wieder."


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"Wir werden mal sehen, was wir tun können."
Kimi Räikkönen

Frage: "Es muss für dich schön sein, nach den ganzen Problemen in Australien vorn zu stehen..."
Räikkönen: "Ja, mit Sicherheit, ich denke für das gesamte Team. Wir haben hart gearbeitet und haben den ersten und zweiten Platz erhalten, es hätte also nicht besser laufen können. Mit Sicherheit würde ich lieber auf dem ersten Platz stehen, aber ich bekam die Reifen nicht so gut zum Arbeiten wie im zweiten Qualifying-Teil. Ich denke, dass wir uns nach wie vor in einer starken Position für das Rennen befinden, wir werden mal sehen, was wir tun können."

Frage: "Gegen wen würdest du am liebsten fahren - gegen deinen Teamkollegen oder gegen jemanden aus einem anderen Team?"
Räikkönen: "Das ist eigentlich nicht bedeutsam. Wir wissen voneinander, wann wir anhalten werden, in gewisser Weise macht dies die Sache also einfacher. Aber schlussendlich muss man jeden schlagen, um das Rennen zu gewinnen. Das ist unser Ziel hoffentlich können wir als Team ein starkes Rennen haben."

Frage: "Werden wir im Vergleich zu Australien einen anderen Typ Rennen sehen? Waren all diese Zwischenfälle eine Ausnahme?"
Räikkönen: "Ich weiß es nicht. Das werden wir morgen sehen. Wenn es regnet, dann kann es hier sehr schwierig sein, es kann im Rennen also alles passieren. Unter normalen Bedingungen gibt es vielleicht nicht so viele Fehler und Leute zu sehen, die abfliegen. Ich gehe davon aus, dass ein paar mehr Leute ins Ziel kommen."

"Leider erwischten wir im letzten Qualifying-Teil keine so gute Runde, aber so ist das Leben."
Kimi Räikkönen

Frage: "War das eine perfekte Runde?"
Räikkönen: "Ich denke, dass man sich immer verbessern kann, wenn man es noch einmal probiert. Aber es war eine gute Runde, das Auto hat sich gut angefühlt. Leider erwischten wir im letzten Qualifying-Teil keine so gute Runde, aber so ist das Leben."

Frage: "Warst du mit dem Start in der vergangenen Woche zufrieden und hast du im Hinblick auf morgen irgendwelche Bedenken, da du von der schmutzigen Seite starten musst?"
Räikkönen: "Nein, wir waren glücklich. Ich habe in der ersten Runde eine Menge Plätze gewonnen, er war aus diesem Grund gut. Aber natürlich ist dies definitiv ein anderer Kurs, andere Bedingungen. Ich weiß nicht, ob es einen großen Unterschied macht, nicht auf der sauberen Seite zu stehen. Das werden wir aber morgen sehen. Hoffentlich können wir einen guten Start haben. Das liegt wirklich an uns, wir werden also unser Bestes geben."

Frage: "Wie groß ist die Erleichterung von vorn zu starten angesichts der Tatsache, dass es morgen regnen könnte?"
Räikkönen: "Ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied ausmacht, wenn es regnet. Wenn es trocken ist, dann möchte man sowieso ebenfalls lieber vorn stehen, da es dort viel einfacher ist zu fahren, die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass man Unfälle hat, weniger Leute hat, denen mal folgen muss, es sollte also etwas einfacher sein. Wir werden sehen, wie das Wetter morgen ist. Es kann sehr schwierig sein, es kann sich hier sehr schnell verändern."