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Newey und Horner erwarten keine Probleme

22. März 2008 - 12:05 Uhr

Red Bull Racing wird am Grand Prix von Malaysia wie geplant teilnehmen und erwartet keine Konsequenzen seitens der Rennleitung

David Coulthard
Heute funktionierte die Radaufhängung von David Coulthard tadellos
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach der Untersuchung des Unfalls von David Coulthard im ersten Freien Training hat die Rennleitung heute Morgen entschieden, dass Red Bull Racing wie geplant am Grand Prix von Malaysia teilnehmen darf. Der Radaufhängungsdefekt kam nämlich durch menschliches Versagen zustande und sollte sich daher nicht wiederholen.

Was war passiert? Coulthards Abflug kam zustande, weil die Spurstange vorne rechts den Dienst quittierte. Teamchef Christian Horner erklärte gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Wir verstehen das Problem mit der Spurstange. Es gab ein Problem mit der Laminatverbindung zwischen der Titanhalterung und der Stange aus Karbon." Sprich: Beim Verbinden der beiden Elemente dürfte vom zuständigen Techniker geschlampt worden sein.

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Red Bull Racing musste aus diesem Grund wegen der Sicherheitsbedenken der Rennleitung einen Bericht vorlegen: "Die Kommissare sind zufrieden mit unseren Maßnahmen und mit unserem Bericht hinsichtlich der strukturellen Stabilität unserer Radaufhängung", so Horner. Dass das Team weiterhin unter Beobachtung steht, stört ihn nicht, aber: "Sollte es einen katastrophalen Schaden geben, dann werden sie es sich noch einmal anschauen."

Konstrukteur Adrian Newey wunderte sich indes über die Beobachtungsankündigung, "denn ich glaube nicht, dass es dafür einen Grund gibt", wie er gegenüber 'Motorsport-Total.com' verriet. Andererseits hat er auch Verständnis für die Untersuchung: "Die FIA ist natürlich dazu verpflichtet. Es ist kein Geheimnis, dass uns gestern die Spurstange gebrochen ist. Aber sie sind zufrieden mit unseren Gegenmaßnahmen."

Nachdem Coulthard das zweite Freie Training gestern ausgelassen hatte, konnte er heute ganz normal an beiden Sessions teilnehmen - und das RB4-Chassis wies keine weiteren Schäden auf. Somit kann der Schotte genau wie sein Teamkollege Mark Webber morgen starten und versuchen, vom zwölften Startplatz nach vorne zu kommen. An der Radaufhängung sollte es jedenfalls nicht mehr scheitern...