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Lange Gesichter bei Williams

22. März 2008 - 10:05 Uhr

Mit großen Hoffnungen nach Malaysia gereist, musste der britische Rennstall in der Qualifikation zum Rennen in Sepang einen Rückschlag hinnehmen

Nico Rosberg und Kazuki Nakajima
Rosberg und Nakajima zeigten sich nach dem Qualifying enttäuscht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem starken Saisonauftakt in Melbourne erlebte das Williams-Team in der Qualifikation zum Großen Preis von Malaysia einen Rückschlag. Nico Rosberg schaffte es nicht in das Top-10-Fahren. Er musste sich mit dem 16. Rang zufrieden geben. Teamkollege Kazuki Nakajima landete sogar nur auf dem 18. Platz, schaffte also nicht einmal die erste Hürde.

"Ich kann nicht glauben, wie es heute lief", meinte ein geknickter Rosberg. "Ich kam hierher, nachdem ich vor ein paar Tagen auf dem Podium ins Ziel gekommen war. Und nun qualifiziere ich mich als 16., obwohl ich fühlte, dass meine letzte fliegende Runde ziemlich gut war. Unser Auto scheint den neuen Asphalt, den sie auf diese Strecke aufgebracht haben, alles andere als zu mögen."

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"Ich rutschte überall herum."
Nico Rosberg

"Er ist einfach zu glatt und er lässt unsere Reifen nicht perfekt arbeiten, ich rutschte aus diesem Grund überall herum. Es wird morgen hart sein, von dieser Position zu starten, aber unser Auto sollte unter Rennbedingungen besser sein. Und vielleicht hilft uns morgen etwas Regen!"

"Es war ein schwieriges Qualifying", schloss sich Nakajima an. "Es ging bei den Rundenzeiten knapp zu und ich leistete mir einen Fehler. Das hielt mich davon ab, es in Q2 zu schaffen."

"Es wird ein hartes Rennen werden."
Kazuki Nakajima

"Ich habe für morgen sowieso eine Positionsstrafe, ich möchte aus diesem Grund ein konstantes Rennen fahren und sicher stellen, dass ich ins Ziel kommen kann. Was die Leistung betrifft, so werden wir schauen, was wir über die Strategie machen können. Es wird jedoch ein hartes Rennen werden."

"Das war heute natürlich ein enttäuschendes Qualifying", meinte Sam Michael, Technischer Direktor des Teams. "Heute Morgen hatten wir mit Nicos Auto im Training wegen eines Hydraulik-Lecks einen schlechten Lauf, der uns etwas Zeit bei der Abstimmung gekostet hat. Aber auch so wäre es schwierig zu sehen, wie wir es in die Top 10 hätten schaffen können."

"Unsere Qualifying-Leistung muss sich verbessern", fordert der Australier. "Wir schauen uns nun die Strategie an und stellen den besten Plan für das Rennen auf, um die Autos in die Punkte zu bekommen."