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Kovalainen: "Das war das Maximum"

23. März 2008 - 11:10 Uhr

Der Finne über seinen zweiten Podiumsplatz in der Formel 1 und ein Rennen, in dem er vor allem zu Beginn eines Abschnitts massiv zu kämpfen hatte

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen jubelt über seinen dritten Rang
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon in seinem ersten Rennen für das McLaren-Mercedes-Team zeigte Heikki Kovalainen in Melbourne eine erstklassige Leistung, die nur durch den Fauxpas beim Abreißen einer Schutz flie am Helm und dem dabei unglücklich aktivierten Geschwindigkeitbegrenzers für die Boxengasse geschmälert wurde.

Auch beim zweiten Rennen des Jahres zeigte der Finne eine erstklassige Vorstellung. Und da es diesmal zu keiner unglücklichen Panne kam, wurde Kovalainen für seine Vorstellung mit einem dritten Rang belohnt. Dabei musste er hart kämpfen, schließlich war er wegen Blockierens im Qualifying von der Rennleitung auf den achten Rang nach hinten versetzt worden.

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"Ich denke, dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sein müssen."
Heikki Kovalainen

Doch Kovalainen arbeitete sich sukzessive nach vorn und stand am Ende des Rennens zum zweiten Mal in seiner Formel-1-Karriere auf dem Podium: "Ich denke, dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sein müssen. Nach der Strafe gestern war es klar, dass es für uns schwierig werden würde. Wenn man hinter anderen Autos fährt, verliert man natürlich Zeit. Unsere Strategie funktionierte gut und ich war der Lage, die ganze Zeit über mit einer freien Strecke vor mir zu fahren."

Ganz ohne Probleme verlief das Rennen für Kovalainen jedoch nicht, denn er hatte im ersten Abschnitt des Rennens mit Graining zu kämpfen: "Das Auto funktionierte jedoch sehr gut. Während des letzten Rennabschnitts drehte ich mit dem Motor zurück und fuhr nur noch ins Ziel. Es war ein guter Tag, aber ich wäre gern ein paar Positionen weiter vorn ins Ziel gekommen. Heute war dies jedoch das Maximum, das wir erreichen konnten."

Das Körnen der Reifen sorgte dafür, dass die "Silberpfeile" nicht konkurrenzfähig genug waren: "Erst in den letzten Runden eines Rennabschnitts hatten wir das Gefühl, dass wir im Vergleich zu den anderen stärker waren. Zu Beginn eines Abschnitts sorgte Graining dafür, dass wir eingebremst wurden. Aus diesem Grund hielt mich das Team länger auf der Strecke, weil das Auto gegen Ende immer schneller wurde. Das war richtig, denn so war ich in der Lage, an Jarno Trulli vorbeizukommen."

"Ich denke, dass sich die Arbeit bezahlt gemacht hat."
Heikki Kovalainen

Dem coolen Finnen setzten die heißen Temperaturen übrigens dieses Jahr nicht sonderlich zu: "Das fühlt sich zwar immer hart an, aber ich fühlte mich nach dem Rennen ganz gut, es gab keine großen Probleme. Wir hatten mit dem Team und meinem Doktor hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass ich besser in Form bin als vergangenes Jahr. Ich denke, dass sich die Arbeit bezahlt gemacht hat."

Nach den ersten beiden Wochenenden muss man sagen, dass der Unterschied zwischen Kovalainen und seinem Teamkollegen Lewis Hamilton nicht allzu groß ist: "Das macht für mich keinen großen Unterschied aus", so Kovalainen im 'RTL'-Interview bescheiden. "Lewis ist immer noch ein großartiger Fahrer."

"Er hat einfach nicht das beste Wochenende erwischt, war mit dem Auto nicht ganz zufrieden. Aber so ist es nun einmal in der Formel 1. Ich erwarte von mir, dass ich immer stark fahre. Wenn das Auto so ist, wie ich es haben möchte, dann erreiche ich in der Formel 1 auch das, was ich erreichen möchte. Daran habe ich keinen Zweifel."