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Jordan zur Force-India-Blockade: "Sie sollen kommen"

31. März 2008 - 14:33 Uhr

Nachdem Eddie Jordan die Firmenzufahrt von Force India blockiert hat, fordert der Ire Verhandlungen über einen Grundstücksverkauf

Eddie Jordan
Eddie Jordan zockt um sein Grundstück: Force-India-Zufahrt blockiert
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es ist eine Posse im Stile des berühmten Maschendrahtzauns. Nachdem Eddie Jordan die Force-India-Firmenzufahrt mit Betonklötzen blockiert hat, meldet sich der ehemalige Formel-1-Teamchef mit seinem eigentlichen Anliegen zu Wort. Er will Geld sehen - wie man es schon von Anfang an vermuten konnte. Der pfiffige Geschäftsmann möchte sein brach liegendes Gelände, über welches die Force-India-Zufahrt führt, endlich an das indische Team verkaufen.

Schon bei der Übernahme der Werkshallen in Silverstone hatte sich Force India gegen den Kauf des an die Fabrik angrenzenden Geländes gewehrt. Und auch jetzt scheint man kein Interesse zu haben. "Ich musste mich wehren", erklärte Jordan der Agentur 'Reuters'. Und weiter: "Sie sollen zu mir kommen und mit mir reden. Ich habe für die Straße bezahlt und sie auf meinem Land gebaut."

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Während einige Jordans Blockade-Aktion für einen Affront gegen die Force-India-Mannschaft werteten, waren viele schon zu Beginn von den wahren Absichten des Iren überzeugt: Geld verdienen. "Ich habe kein Problem mit Force-India-Besitzer Vijay Mallya. Es sind die Leute, die seinen Rennstall managen. Die wollen nicht mit mir reden", wetterte der windige Geschäftsmann.

Bei Force India hatte man für die Blockadeaktion bislang nur ein müdes Lächeln übrig, denn die Firma ist über eine zweite Zufahrt nach wie vor gut erreichbar. "Wir wollen da von offizieller Seite gar nichts zu sagen, denn die Fakten sprechen eine deutliche Sprache", so Team-Sprecherin Lucy Nell. Und weiter: "Der Betrieb läuft bei uns ganz normal weiter und sowohl Angestellte als auch Besucher können uns gut erreichen."

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