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Honda erwartet hohes Entwicklungsniveau

11. März 2008 - 15:30 Uhr

Teamchef Ross Brawn sowie die beiden Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello blicken voraus auf die anstehende Saison 2008

Alexander Wurz
Noch nicht ganz im Renntrimm unterwegs: Honda
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Debakel im Vorjahr wollen die Honda-Verantwortlichen in diesem Jahr endlich wieder Anschluss an die Spitze finden. Mit an Bord ist Neuzugang Ross Brawn, der das Team aus der Krise führen soll. Gemeinsam mit den beiden Stammpiloten wagte der Brite einen Ausblick auf die Saison und die Ziele des Rennstalls, der 2008 auf alle Fälle besser abschneiden will als noch im Vorjahr.

"Wir haben einige sehr talentierte Leute in unserem Team, deren gemeinsame Fähigkeiten durchaus ausreichen, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein", sagte Teamchef Brawn, der erst im Winter zu Honda stieß. "Und ich glaube fest daran, dass wir Erfolg haben werden. Dennoch müssen wir im Moment einen Schritt nach dem anderen machen und unser erstes Ziel ist es, den RA108 für jedes Rennen zu verbessern. Ich freue mich sehr darauf!"

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"Seit der Vorstellung des neuen Wagens Ende Januar haben wir ständig Fortschritte gemacht. Wir haben quasi alle aerodynamischen und mechanischen Teile optimiert. Als wir beim vergangenen Test erstmals unsere Melbourne-Spezifikation ausprobierten, haben wir positive Veränderungen am Auto registrieren können. Jetzt müssen wir nur noch abwarten, wie sich die Verbesserungen auf der Rennstrecke und im Vergleich mit der Konkurrenz auswirken", erklärte Brawn und stapelte bewusst tief.

"Dem Wagen fehlt immer noch ein wenig Speed."
Jenson Button

Auch Jenson Button hielt mit großspurigen Ankündigungen hinter dem Berg: "Es ist ein sehr fahrbares Auto, welches eine gute Ausgangsbasis für uns darstellt. Dem Wagen fehlt immer noch ein wenig Speed, aber wir konnten uns bei jedem Test in mehreren Bereichen verbessern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Entwicklungsniveau über die ganze Saison halten können."

"Wie alle anderen Fahrer auch, war ich sehr beschäftigt damit, den neuen Wagen auf Herz und Nieren zu prüfen und für diese Art von Training gibt es einfach keinen Ersatz", merkte der Brite an. "Abseits der Rennstrecke habe ich viel an meiner persönlichen Fitness gearbeitet und bin nun fitter als jemals zuvor. Ich habe mit Mike Collier einen neuen Physiotherapeuten und wir haben zusammen auf Lanzarote drei Trainingscamps absolviert."

"Im Mittelfeld wird es in diesem Jahr ziemlich eng zu gehen."
Rubens Barrichello

Rubens Barrichello schickt sich in diesem Jahr an, den Rekord an Rennteilnahmen zu brechen, wagte aber ebenfalls keine Prognosen: "Im Mittelfeld wird es in diesem Jahr ziemlich eng zu gehen, da wird es vielleicht einige interessante Duelle geben. Es ist fast unmöglich vorherzusagen, wo wir in Melbourne stehen werden, weil die Rundenzeiten ziemlich nah beieinander liegen werden. Darum müssen einfach abwarten und schauen, was passiert."

Bedenken wegen den Regeländerungen hat der Brasilianer jedenfalls nicht: "Ich fühle mich wie ein Kind mit einem neuen Spielzeug! Ich bin in den 1990ern jahrelang ohne Traktionskontrolle gefahren und habe deswegen nicht lange gebraucht, mich wieder darauf einzustellen. Das wird vor allem im Nassen einige neue Herausforderungen mit sich bringen, aber ich freue mich schon sehr auf diese Entwicklungen."

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