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Honda beginnt auch in Sepang erfreulich

21. März 2008 - 12:00 Uhr

Jenson Button fuhr am Nachmittag auf einen erstaunlichen vierten Rang - im Honda-Lager steigt die Zuversicht nach guten 180 Trainingsminuten

Jenson Button
Jenson Button schoss sich im 2. Freien Training auf den vierten Rang
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Viele Beobachter fürchteten vor dem Saison-Start, dass Honda genau da anknüpfen würde, wo sie 2007 aufgehört hatten: hinten. Doch der RA108 zeigte in Melbourne eine fast überaschend gute Leistung und auch am ersten Trainingstag in Sepang waren Jenson Button und Rubens Barrichello inmitten des breiten Mittelfeldes unterwegs. Am Nachmittag gelang Button sogar der Sprung auf einen tollen vierten Rang.

"Es ist immer schwer zu beurteilen, wo wir freitags im Vergleich zu den anderen Teams stehen", so Button. "Aber ich gehe davon aus, dass wir unseren Wagen heute Abend und morgen noch weiter verbessern können. Wir haben im Laufe des Tages viele Fortschritte gemacht, und ich bin mit dem Auto und der Balance zufrieden - deshalb bin ich zuversichtlich. Alles in allem war heute ein wichtiger Testtag als Vorbereitung auf das Wochenende."

Barrichello zauberte keine Runde auf den Asphalt, die ihn an die Spitze gespült hätte, war aber dennoch zufrieden. "Ich war heute Nachmittag mit der Abstimmung des Autos auf gebrauchten Reifen ziemlich zufrieden", erklärte er. "Wir haben das Tempo auf Longruns verbessern können. Ich habe aber noch Probleme mit der Abstimmung bei neuen Reifen. Deshalb müssen wir uns die Daten heute Nacht anschauen und diesen Punkt bis morgen verbessern."

"Wir hatten ein gutes Wochenende in Melbourne, aber es ist wichtig, auf dem Boden zu bleiben und weiter so hart wie möglich zu arbeiten", mahnte er zur Vorsicht. "Der RA108 lässt sich sehr gut fahren, und wenn wir für das morgige Qualifying eine passende Abstimmung finden, dann könnten wir es bis unter die besten 12 schaffen. Wenn wir dieses Ziel erreichen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennen erleben werden."

Chefingenieur Steve Clark war weniger vom Auto, als von den Bedingungen überrascht. "Wir erwarteten sehr hohe Temperaturen, aber bisher war es nicht so außergewöhnlich heiß wie in Melbourne", erklärte er. "Für das Auto ist die Temperatur entscheidend für die Zuverlässigkeit. Der Fahrer hat ein weiteres Problem. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit funktioniert die Kühlung des Körpers weniger effektiv."

Auch technisch konnte er einige interessante Dinge beobachten. "Die Hitze und die kürzlich neu asphaltierte Strecke sind Herausforderungen für die Reifen. Wir haben vorn und hinten Überhitzungen der Pneus erlebt", erklärte Clark. "Bisher sind die Ergebnisse aber viel versprechend. Die Balance des Autos ist noch nicht so wie gewünscht, da können wir uns noch verbessern. Aber unser Tempo ist ermutigend, speziell mit Benzinlast für das Rennen. Auch wenn es optimistisch bei der derzeitigen Phase der Fahrzeugentwicklung ist, so hoffen wir, dass wir morgen um den Einzug unter die besten Zehn kämpfen können."

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