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Honda: Brawn peilt das Mittelfeld an

11. März 2008 - 12:20 Uhr

Honda-Teamchef Ross Brawn gab sich in Tokio zuversichtlich über die in Jerez gemachten Fortschritte - in Melbourne will man den Anschluss ans Mittelfeld

Alexander Wurz
Auch Alexander Wurz legte in Jerez noch einmal eine Extraschicht ein
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Honda fand sich nach einem desaströsen Jahr 2007 auch in den Wintertest zur neuen Formel-1-Saison nicht unbedingt im oberen Teil der Zeitenlisten wieder, was das Team in letzter Minute zu einem dreitägigen Privattest in Jerez inspirierte, wo das Aerodynamik-Paket für Melbourne auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Zwei Autos, sowie die drei Piloten Jenson Button, Rubens Barrichello und Alexander Wurz standen parat und obwohl man keine Zeiten veröffentlichte, konnte nach Meinung von Teamchef Ross Brawn kurz vor Toresschluss in Südspanien der berühmte "Schritt nach vorne" gemacht werden.

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"In Jerez waren wir alleine und wir konnten unser altes Auto mit dem Aerodynamikpaket des neuen Fahrzeugs vergleichen", erklärte Brawn auf einer Pressekonferenz in Tokio. "Zwischen den beiden Fahrzeugen war ein schöner Schritt erkennbar." Positiv stimmten den Honda-Boss vor allem konstante Rundenzeiten über eine längere Distanz.

"Wir verstehen nun, was passiert."
Ross Brawn

Doch das ehemalige Ferrari-Superhirn bleibt vorsichtig: "Wo uns das im Vergleich zum Rest des Feldes einordnen lässt, ist schwer zu sagen", vermutet der Brite. "Wir werden ganz sicher nicht in der Lage sein, an der Spitze des Feldes mit zu mischen, aber am Wichtigsten ist für mich, dass dies ein positiver Schritt war. Was ich sehen will, ist, dass wir solche Schritte erreichen können."

Denn nun sei das Team endlich in der Lage, die Resultate zu erzielen, die man in der Simulation voraus gesagt hatte. "Wir verstehen nun, was passiert, wir können Änderungen beurteilen und diese Änderungen auf der Strecke umsetzen."

Für das kommende Wochenende ist seine Hoffnung nun, dass so der Anschluss an das Mittelfeld gelingen könnte, "wenn wir einen sehr guten Job machen." Denn auch Brawn glaubt, dass in Australien im Mittelfeld ein ganz enger Kampf toben wird. "Das Team, das an einem Wochenende einen tollen Job erledigt, wird in dieser Gruppe weit vorne stehen. Eine Mannschaft, die sich nicht so gut anstellt, wird sich weit hinten wiederfinden."