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Hohe Temperaturen setzen den Reifen zu
Auch als Monopolist steht Bridgestone in Melbourne im Rampenlicht, denn die Hitze setzt den japanischen Reifen enorm zu
(Motorsport-Total.com) - Die Reifen könnten an diesem Wochenende in Melbourne zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden, denn aufgrund der hohen Temperaturen leiden die Soft- und Mediumpneus von Bridgestone weit mehr als im vergangenen Jahr. Dies war schon am heutigen ersten Trainingstag nicht zu übersehen.
Das Thermometer kletterte während der 180 ersten Trainingsminuten dieses Jahres auf bis zu 38 Grad nach oben, die Asphalttemperatur betrug sogar weit über 40 Grad. Natürlich ist diese Situation für die Teams neu, denn in Europa hatte es im Winter selten mehr als 20 Grad - und selbst bei den Ferrari- und Toyota-Tests in Bahrain war es maximal 25 Grad warm. Die Gummis stehen daher klarerweise unter extremer Belastung.

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Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die gleichen beiden Reifentypen zur Verfügung standen, war es heute um fast 20 Grad wärmer. Dies führte dazu, dass die weiß markierten weichen Reifen extrem zu Graining neigten und teilweise schon während einer schnellen Runde im letzten Sektor abbauten. Kimi Räikkönen erzielte seine Tagesbestzeit von 1:26.461 Minuten ebenfalls auf den härteren Pneus.
"Ich denke, es wird eine Herausforderung", analysierte Lewis Hamilton die Situation. "Bei den meisten Wintertests war es recht kühl. Hier ist das Klima natürlich ein bisschen anders, daher werden die Reifen härter rangenommen, aber sie sind umgekehrt auch leichter aufzuwärmen. Vielleicht werden wir mehr Graining sehen, aber da sitzen alle im selben Boot. Wir müssen die Situation einfach so gut wie möglich managen. Es ist eine gute Vorbereitung auf Malaysia."
Ein Team, das unter der kritischen Reifensituation besonders zu leiden hat, ist Renault, denn bei den Franzosen soll angeblich auch die härtere Mischung schnell zu körnen beginnen. Die Bridgestones seien zwar genau gleich wie im Vorjahr, aber die Temperaturen eben viel höher: "Das macht den Unterschied", sagte Teamchef Flavio Briatore. Und man hört: Ferrari hat diese Situation auch auf Longruns recht gut im Griff...









