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Heidfeld nach Slalom "sehr enttäuscht"

22. März 2008 - 09:16 Uhr

Nick Heidfeld ärgert sich über seine Konkurrenten, die ihm in Malaysia den dritten Startplatz gekostet haben - Kritik an den McLaren-Mercedes-Piloten

Nick Heidfeld
Sauer auf McLaren-Mercedes und einige andere Gegner: Nick Heidfeld
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Nick Heidfeld war heute in Malaysia der Pechvogel des dritten Qualifyings: Weil er gemeinsam mit Fernando Alonso nach allen anderen auf die Strecke ging, hatte er in seiner entscheidenden Runde Verkehr mit vielen ausrollenden Fahrzeugen - und verlor dadurch möglicherweise jene 14 Hundertstelsekunden, die ihn auf Platz drei gespült hätten.

"Ich bin sehr enttäuscht, weil im dritten Qualifying deutlich mehr drin gewesen wäre", seufzte "Quick Nick" nach der Session. "Ich denke, dass die letzte Runde gut gelaufen wäre. Wenn man sich die Rundenzeiten anschaut, so ging es da sehr eng zu." Mehr als die siebentbeste Zeit sei aber so nicht drin gewesen, "weil die McLarens im Weg standen", beschwerte er sich nach seinem atemberaubenden Slalom durch die Konkurrenten hindurch.

"Das größte Problem waren vor Kurve vier die beiden McLarens, die voll auf der Ideallinie waren", kritisierte Heidfeld Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen. "Die hatten wohl nicht die Info, dass andere Autos noch auf der schnellen Runde sind, und haben mehr oder weniger auf der Ideallinie geparkt. Das kann man vielleicht machen, um Sprit zu sparen, das sollte man aber nicht auf der Ideallinie tun. Dadurch habe ich beim Anbremsen zwei Zehntel und Platz drei verloren."

Ob das BMW Sauber F1 Team Protest einlegen wird, ist uns momentan nicht bekannt, aber Heidfeld würde sich Konsequenzen seitens der Rennleitung wünschen: "Machen können die auf jeden Fall was", gab er im Interview mit 'RTL' zu Protokoll. "In meinen Augen war das nicht richtig. Ich bin mal gespannt, was passiert. Es ist ganz klar, dass sie mich behindert haben." Und: "Im Moment bin ich einfach nur enttäuscht."

Und wie lief es in Sachen Grip auf dem neuen Asphalt in Sepang, Nick? "Es lief zwar gut, aber genügend Grip kann man nie haben", entgegnete der Deutsche. "Gerade in der dritten Einheit lief es nicht ganz so gut wie erwartet, in der ersten und zweiten Einheit lief es besser. Ich glaube, dass wir für das Rennen ganz gut aufgestellt sind. Im Moment ärgere ich mich einfach, dass wir vier Plätze für nichts verloren haben."

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