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Glock: "Interesse an meiner Person ist gestiegen"
Die letzten Testfahrten mit dem neuen TF108 sind absolviert und das Auto ist bereit - Timo Glock startet durch
(Motorsport-Total.com) - Seit der Teampräsentation im Januar war Toyotas Neuzugang Timo Glock ständig auf Achse. Testfahrten in Spanien und Bahrain sowie natürlich diverse Sponsorentermine hielten den jungen Deutschen auf Trab. In einer ersten Verschnaufpause vor dem großen Saisonauftakt blickt Glock zurück auf die vergangenen Tage und Wochen und was alles um ihn herum geschehen ist.
"Testen, testen, testen war unsere Devise", beschrieb der 26-Jährige die jüngsten Entwicklungen. "Die spanischen Rennstrecken in Barcelona, Valencia und Jerez gehören ja zum festen Bestandteil im Testkalender, da war unser Ausflug nach Bahrain eine willkommene Abwechslung. Die Reise auf das Insel-Scheichtum im arabischen Golf hat sich gelohnt."
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"An meinen freien Tagen zwischen den beiden Testeinheiten hatte ich optimale Trainingsbedingungen und genau deswegen bin ich in Bahrain geblieben", erläuterte der amtierende GP2-Meister. Dass auf dem Wüstenkurs mit Ferrari nur ein weiteres Team getestet hat, habe ihn nicht sonderlich gestört. Viel wichtiger sei gewesen, sich bei den warmen Temperaturen am Golf in Ruhe auf die Saison vorbereiten zu können.
Der Test in Asien habe vor allem für das Verständnis des TF108 einiges gebracht, so Glock weiter. "Wir haben eine neue Kühlanordnung, als direkte des neuen aerodynamischen Konzepts. In Bahrain konnten wir anschließend überprüfen, dass die neue Kühlung funktioniert." Ein weiterer Vorteil dieser Teststrecke sei schlicht das stabile Wetter, das einem einen langen Streckenbetrieb erlaube und obendrein noch zuverlässige Daten liefere.
Nach den ausgiebigen Testfahrten ging es für den Teamkollegen von Jarno Trulli erst einmal nach Japan, wo einige Sponsorentermine anstanden. Mehr als ein kurzer Zwischenstopp daheim war allerdings nicht drin, schon wurden wieder die Koffer für Melbourne gepackt. "Angenehm ist bei der vielen Reiserei der kurze Weg von meinem neuen Domizil in Köln zur Formel-1-Fabrik. So konnte ich noch bevor ich nach Australien flog, mit den Ingenieuren eine kurzfristige Lagebesprechung machen."
Froh ist Glock darüber, dass seine Berühmtheit noch in Grenten hält: "Bis jetzt bin ich in der Öffentlichkeit ja noch nicht so präsent, dass ich mich zurückziehen müsste. Allerdings ist das Interesse an meiner Person seit ich Formel-1-Stammfahrer bin gestiegen, so hätte ich es nicht erwartet. Ich habe die Interviews, die ich in der vergangenen Woche gegeben habe, gar nicht gezählt."











