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Fragen nach seinem Status nerven Kovalainen

14. März 2008 - 13:07 Uhr

Heikki Kovalainen gilt bei McLaren-Mercedes inoffiziell als Nummer zwei, aber die Fragen nach seinem Status gehen ihm schon auf den Wecker

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen hat genug von Fragen nach seinem Status im Team
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Heikki Kovalainen belegte zum Auftakt in Melbourne in beiden Freien Trainings den vierten Platz und war damit zweimal langsamer als sein Teamkollege Lewis Hamilton. Dies passt zum Bild als inoffizielle Nummer zwei bei McLaren-Mercedes, das ihm von außen aufgezwängt wird, in dem er sich selbst aber eigentlich überhaupt nicht sieht.

Im Rahmen der FIA-Pressekonferenz reagierte er auf Fragen nach seinem Status im Team schon ein wenig genervt: "Ich werde das jede einzelne Session gefragt", so der Finne. "Ich gebe immer die gleiche Antwort - hoffentlich hört die Fragerei dann mal auf. Lewis hatte ein besseres Jahr 2007 als ich, daher steht er mehr im Rampenlicht. Und er ist schon lange im Team. Ich verstehe, dass sich die Leute mehr für ihn interessieren, aber unsere Autos sind genau gleich."

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Keine großen Worte

"Ich habe genau die gleichen Chancen wie er, und nur das zählt für mich."
Heikki Kovalainen

"Der Motor ist gleich und ich habe genau die gleichen Chancen wie er, und nur das zählt für mich", erklärte Kovalainen. "Wir sind absolut gleichgestellt und es ist meine Aufgabe, meinen Job gut zu machen und ihn zu schlagen. Das wäre mein Ziel, aber ich muss erst noch viel lernen. Es gibt vieles, was ich noch erledigen muss, bevor ich groß reden kann, daher ist es klüger, ich rede noch nicht und lasse dann gleich Taten folgen."

Auch unter besonderem Druck sieht sich der 26-Jährige nicht, sondern er fühle sich im Gegenteil "entspannter als je zuvor" in seiner Karriere: "Ja, alle wollen Rennen und die Weltmeisterschaft gewinnen, aber ich muss wie gesagt noch viel lernen. Insofern habe ich mir kein konkretes Ziel für dieses Jahr gesetzt. Ich werde versuchen, mich im Vergleich zum Vorjahr zu steigern und gut mit meiner Crew zu arbeiten, um gute Resultate abzuliefern."

Solider Trainingsauftakt in Melbourne

"Ich nehme jedenfalls einen positiven Eindruck mit."
Heikki Kovalainen

Am heutigen ersten Tag in Melbourne fehlten Kovalainen unterm Strich 0,653 Sekunden auf die Bestzeit seines Landsmannes Kimi Räikkönen. Mit dem MP4-23 zeigte er sich "einigermaßen zufrieden, mit beiden Reifentypen. Die Rundenzeiten scheinen konkurrenzfähig zu sein. Ich freue mich schon auf noch konkurrenzfähigere Rundenzeiten, aber am Freitag kann man noch nicht viel sagen. Ich nehme jedenfalls einen positiven Eindruck mit", sagte der Ex-Renault-Pilot.

"Lewis", fügte er an, "ist stark, aber das weiß ich schon seit den Wintertests. Er ist sehr selbstbewusst und hat schon im Vorjahr einen tollen Job gemacht. Er wird da sein. Ferrari war auch stark, aber man sollte die anderen Teams nicht unterschätzen: BMW, Renault, Red Bull, Williams - all diese Jungs können mitmischen, daher möchte ich derzeit noch keine Vorhersagen treffen. Jeder ist ein Gegner für mich und ich habe jeden auf der Rechnung!"

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