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Fisichella: Trotz gesunder Basis krank

14. März 2008 - 13:23 Uhr

Giancarlo Fisichella ist beinahe überrascht, wie gut der Force India funktioniert und verrät, warum er so optimistisch in die Zukunft blickt

Giancarlo Fisichella
Giancarlo Fisichella: Der Römer ist krank, aber es gab dennoch Grund zum Lachen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Viele Fans dürften sich gefragt haben, warum Giancarlo Fisichella sich mit 35 Jahren noch einen Vertrag mit einem Team wie Force India antut. Der Italiener kennt viele Mitarbeiter des Teams, schließlich ist es aus dem Jordan-Rennstall hervorgegangen, für den er 2003 beim Chaosrennen in Brasilien sogar ein Rennen gewinnen konnte.

Abgesehen davon überquerte der Römer die Ziellinie in seiner Formel-1-Karriere 2005 und 2006 jeweils noch einmal mit Renault als Erster. Ein echter Durchbruch ist "Fisico" nie gelungen, bei den Franzosen stand er fast immer im Schatten von Fernando Alonso.


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Bei Force India blüht der Familienvater nun wieder auf und zeigt, dass man ihn nicht abschreiben kann. Am Freitag stürmte Adrian Sutils erste echte Messlatte in der Formel 1 im Auto seines neuen Arbeitgebers mit 1,910 Sekunden Rückstand auf den neunten Rang.

"Eine neue Herausforderung und diese sieht sehr vielversprechend aus."
Giancarlo Fisichella

"Es ist ein neues Team, eine neue Herausforderung und diese sieht sehr vielversprechend aus", gab sich Fisichella auf der Pressekonferenz nach den beiden Trainingseinheiten zuversichtlich. "Wir haben im Winter einen großen Schritt nach vorn gemacht und sogar hier läuft es nicht allzu schlecht. Ich bin aus diesem Grund über die bisher vom Team und mir selbst geleistete Arbeit glücklich. Natürlich haben wir noch eine Menge Arbeit zu erledigen. Es wird hart werden."

Die Fortschritte, die der Rennstall trotz oder gerade wegen des Besitzerwechsels über den Winter machen konnte, stimmen Fisichella zuversichtlich: "Vor allem durch das neue Aerodynamik-Paket haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Beim kommenden Rennen machen wir einen weiteren kleinen Schritt, was gut ist, das Team arbeitet sehr gut, 24 Stunden am Tag im Windkanal. Sie arbeiten am 2009er Auto. Das ist ein sehr gutes Projekt, über das ich sehr glücklich bin. Wir müssen wirklich hart arbeiten, so wie wir das jetzt tun, und davon können wir in Zukunft profitieren."

Stürmische Zeiten

Das Auto am Freitag im Albert Park auf der Strecke zu halten, war keine einfache Angelegenheit: "Das Hauptproblem war der Wind", erklärt Fisichella. "Es war heute sehr windig und dieser war von Runde zu Runde und von Kurve zu Kurve sehr inkonstant. Am Bremspunkt konnte man das schwer einschätzen, ebenso in der Mitte der Kurve in Bezug auf das Untersteuern."

"Der Kurs war für einen Freitag eigentlich gar nicht so schlecht. Aber natürlich wird das Leben morgen und besonders am Sonntag viel einfacher, wenn mehr Gummi auf ihr liegen wird. Alles wird mit Sicherheit konstanter sein, vor allem im Hinblick auf die Reifen. Heute gab es eine Menge Graining, es fiel aus diesem Grund schwer, konstant zu sein, vor allem auf den weichen Reifen."

Auch persönlich hofft Giancarlo Fisichella auf bessere Bedingungen im Verlauf des Wochenendes: "Heute war es wirklich heiß. Für die Reifen scheint das kein großes Problem darzustellen, aber körperlich war es heute sehr hart, besonders für mich selbst, da ich etwas krank bin. Es war hart."