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Ferrari-Präsident strotzt vor Optimismus
Luca di Montezemolo glaubt, dass Ferrari auch 2008 um den WM-Titel mitfahren wird, und hofft auf eine Saison ohne Spionageaffären
(Motorsport-Total.com) - Ferrari geht als erklärter WM-Favorit in die am 16. März in Australien beginnende Formel-1-Saison 2008. Dementsprechend zuversichtlich ist auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, für den alles andere als die erfolgreiche Titelverteidigung eine Enttäuschung wäre. Mit diesem Selbstbewusstsein trat er diese Woche in Genf auf.
"Wir sind davon überzeugt, dass wir auch dieses Jahr Weltmeister werden können", erklärte er. "Ein bisschen besorgt ist man immer, aber der F2008 ist im Vergleich zu 2007 sicher ein Schritt nach vorne. Wie stark wir wirklich sind, werden wir erst in Australien sehen. Ich bin sicher, dass wir gut gearbeitet haben, aber man muss abwarten, wie es um die anderen Teams steht. Warten wir einfach mal ab, was auf der Rennstrecke geschieht."
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Der Italiener begründet sein Selbstbewusstsein auf der Tatsache, dass Ferrari den Umstieg auf die Ära nach Michael Schumacher geschafft hat: "Seit 1997 sind wir immer Weltmeister geworden oder haben die Weltmeisterschaft bis ins letzte Rennen offen gehalten - mit der Ausnahme von 2005. Viele haben gesagt, dass wir ohne Schumacher nicht mehr gewinnen werden. Nun haben wir bewiesen, dass wir gewonnen haben, weil wir ein besseres Team als alle anderen haben", sagte er.
Neben dem sportlichen Erfolg hofft di Montezemolo diesmal auf eine (nicht allzu) spannende Saison, damit die Fans auf ihre Kosten kommen, und vor allem auf weniger politische Störgeräusche als im vergangenen Jahr: "Ich wünsche mir, dass die WM nicht erst auf dem letzten Kilometer des letzten Rennens entschieden wird, aber vor allem wünsche ich mir eine Saison ohne Gerichte und James Bond", gab er abschließend zu Protokoll.











