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Ecclestone: "Silverstone ist selber schuld"

11. März 2008 - 13:11 Uhr

Bernie Ecclestone gibt nicht nach, der britische Grand Prix in Silverstone ist nach wie vor ab 2010 unsicher, und Ecclestone weist alle Schuld von sich

Silverstone Boxenmauer
Immerhin: Die Boxenmauer von Silverstone wurde bereits erneuert
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Beziehung von Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone und dem Veranstalter des britischen Grand Prix' in Silverstone, dem 'British Racing Drivers' Club' (BRDC), ist seit vielen Jahren nicht gerade auf Rosen gebettet. In regelmäßigen Abständen erfolgt ein - zumeist öffentlicher gehaltener - Meinungsaustausch, der das zukünftige Schicksal der mittelenglischen Strecke zum Inhalt hat.

Im Prinzip geht es seit Jahren immer um das Gleiche: Ecclestone ist es ein Dorn im Auge, dass ausgerechnet Silverstone, das "Home of British Motor Racing", in Sachen Infrastruktur weit hinter den zahlreichen Formel-1-Neubauten hinterherhinkt, und Damon Hill, der aktuelle Präsident des BRDC weiß nicht, wer die von Ecclestone eingeforderten Umbaumaßnahmen finanzieren soll.

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Hill appellierte diesbezüglich bereits mehrmals an die britische Politik und vor kurzem sogar die FIA selbst, doch Ecclestone scheint jetzt langsam der Geduldsfaden zu reißen. Bis einschließlich 2009 laufen die gegenseitigen Verträge noch, doch danach ist alles offen.

"Sie wissen seit fünf Jahren, was sie zu tun haben, um das Rennen behalten zu können", erklärte Ecclestone in einem Radio-Interview mit der 'BBC'. "Sie müssen sich schnell an das anpassen, was alle anderen vorgeben." Daher habe er auch kein schlechtes Gewissen, wenn Silverstone gestrichen werden sollte. "Sie sind selber schuld."

Konkrete Pläne für Umbaumaßnahmen liegen bereits vor, doch Ecclestone will nun auch die Grand-Prix-Gebühren auf ein marktübliches Maß erhöhen. Für das Rennen am 6. Juli wird derzeit wenigstens die Boxenmauer erneuert. Der Boxenneubau soll dann zwischen der Club Corner und der Abbey-Schikane erfolgen.