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Dennis sieht Melbourne nicht als Gradmesser

15. März 2008 - 19:49 Uhr

McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis warnt davor, das Qualifyingergebnis von Melbourne als Indikator für das wahre Kräfteverhältnis zu werten

Ron Dennis
Ron Dennis glaubt, dass man auch nach Melbourne noch nicht viel sagen kann
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - McLaren-Mercedes als dominierende Kraft, das BMW Sauber F1 Team mit Robert Kubica in der ersten Startreihe, Ferrari schwer geschlagen - mit diesem Resultat hätte vor dem heutigen Qualifying in Melbourne wohl kaum jemand gerechnet. Aber Silberpfeil-Teamchef Ron Dennis warnt davor, dies als Indikator für das tatsächliche Kräfteverhältnis zu werten.

"Hier, Malaysia und Bahrain sind Rennen, die wegen ihrer Anforderungen keine klare Indikation geben, wo man wirklich steht", analysierte der Brite gegenüber Journalisten. "Man muss nur an den Unterschied denken, den wir im Vorjahr zwischen hier und Malaysia erlebt haben." Allerdings hielt er fest, dass das BMW Sauber F1 Team offensichtlich "einen kompetenten Job" gemacht und besser als erwartet abgeschnitten habe.

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Dennis selbst zeigte sich "erfreut" über die Startpositionen eins und drei für Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen: "Wir haben einen guten Job gemacht und die Fahrer haben exzellente Tests, Trainings und Rennvorbereitungen absolviert. Schauen wir mal, ob wir diesen Schwung ins Rennen mitnehmen können. Diese Ausgangsposition ist für jeden Grand Prix schon mal nicht schlecht."

Kleine Rückblende, die Formel 1 vor einem Jahr: In Melbourne fuhr Kimi Räikkönen auf Ferrari allen um die Ohren, aber schon beim nächsten Rennen in Sepang wurde das Kräfteverhältnis völlig auf den Kopf gestellt, feierte McLaren-Mercedes einen Doppelsieg. Diese streckenspezifischen Schwankungen könnte es auch 2008 geben. Daher möchte Dennis vor Einschätzungen für den Rest der Saison erst den Europaauftakt abwarten.