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Fanartikel
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Dennis nach Malaysia-Niederlage abwartend
Teamchef Ron Dennis macht sich nach der Niederlage in Malaysia keine Sorgen und glaubt, dass man erst in Barcelona klarer sehen wird
(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 mag vieles sein, aber berechenbar ist sie nicht: Hatte McLaren-Mercedes im Vorjahr in Melbourne noch eine Schlappe hinnehmen müssen, um dann in Sepang zu glänzen, so war es dieses Jahr genau andersrum - wie auch bei Ferrari. Daher weiß nach zwei von 16 Rennen noch immer niemand wirklich, welches Team wie stark ist.
Da geht es McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis nicht anders: "Wir wissen nicht, was im Moment unsere wahre Pace ist", meinte er nach Platz drei durch Heikki Kovalainen und Rang fünf durch Lewis Hamilton. "Das werden wir erst nach Barcelona erfahren. Wie ich schon einmal gesagt habe, sind Australien, Malaysia und Bahrain sehr unterschiedliche Strecken, die nicht die wahre Pace aufdecken. Erst Barcelona zeigt die Wahrheit."
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Barcelona als erster Indikator?
Das würde bedeuten, dass sich die Formel-1-Fans noch ein Weilchen gedulden müssen, denn erst einmal geht es weiter nach Bahrain; der Grand Prix von Spanien in Barcelona steigt am 27. April. Malaysia war wohl schon ein besserer Gradmesser als Australien, aber Dennis hat mit seiner Vermutung insofern Recht, als erst vor dem Europaauftakt wieder Testfahrten stattfinden werden. Dann kann man auch abschätzen, wer 2008 wie schnell weiterentwickelt.
Heute habe man nicht das wahre Gesicht der Silberpfeile gesehen: "Wenn man so viel Zeit im Verkehr verbringt, dann nutzen sich die Vorderreifen recht schnell ab, was die ganze Sache schwierig macht", analysierte Dennis. "Wenn wir einmal freie Fahrt hatten, konnten wir eine gute Pace gehen, wie es auch schon in Australien der Fall war, wo wir in Führung lagen. Aber wenn das unser schlechtestes Wochenende des Jahres war, dann nehme ich es gerne."
Schnellste Rennrunden recht ermutigend
McLaren-Mercedes sammelte genau wie Ferrari zehn Punkte und verteidigte damit die Führung in beiden WM-Wertungen. Aber was im kollektiven Ferrari-Hype noch ermutigender ist: Hamiltons schnellste Rennrunde war nur um 57 Tausendstelsekunden langsamer als die von Kimi Räikkönen, während Kovalainen etwa eine halbe Sekunde fehlte. Allerdings muss man festhalten, dass Ferrari nie gezwungen war, wirklich ans Limit zu gehen.
"Das einzige Drama", so Dennis abschließend, "das wir heute hatten, war die klemmende Radmutter bei Lewis' Boxenstopp. Das hat verhindert, dass wir Dritter und Vierter geworden sind, aber diesen Fehler werden wir nicht noch einmal machen. Abgesehen davon war es ein recht ereignisloses Rennen, in dem unsere Pace von langsameren Fahrzeugen diktiert wurde. Aber dass wir trotzdem beide Weltmeisterschaften anführen, ist nicht das Schlechteste!"











