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Beleuchtungstest in Singapur erfolgreich
Die Veranstalter des ersten Formel-1-Nachtrennens in Singapur testen die Beleuchtungsanlage - Einwöchiger Probelauf gestartet
(Motorsport-Total.com) - Die Vorbereitungen für das erste Nachtrennen der Formel-1-Geschichte laufen auf Hochtouren. Während der Ticketverkauf für das spektakuläre September-Event nach Anfangsschwierigkeiten mittlerweile normal verläuft, haben die Veranstalter einen ersten Beleuchtungstest gestartet. Auf einer 64 Meter kurzen Strecke wurden 16 Lichtprojektoren installiert. Beim Grand Prix in den Straßen von Singapur werden es genau 100 Mal so viele sein.
"Es kam mir schon recht hell vor", beschrieb Singapurs Handelsminister S. Iswaran seinen ersten Eindruck gegenüber der 'New Straits Times'. Die Projektoren der italienischen Fachfirma Valerio Maioli bringen eine Lichtleistung von jeweils 3000 Lux. Zum Vergleich: die reguläre Straßenbeleuchtung in Singapur liegt bei 100 Lux, die Leistung des normalen Sonnenlichts bei 50.000 Lux.
Die Testbeleuchtung soll bis zum Ende der kommenden Woche jeweils abends ab 19 Uhr angeschaltet werden, um weitere Eindrücke sammeln zu können. "Unter diesen Verhältnissen glaube ich kaum, dass die Piloten Probleme mit der Sicht haben könnten", fuhr der Minister fort. Neben den Lichtprojektoren werden in diesem Testlauf ebenfalls die neuen elektronischen Warntafeln ausprobiert, die als Ersatz für die bislang üblichen Flaggen der Streckenmarschalls zum Einsatz kommen sollen.
So viel Vorfreude es auf das erste Nachtrennen der Formel 1 auch geben mag, die Stimmen der Zweifler sind bislang nicht ganz verstummt. Toro-Rosso-Teammanager Massimo Rivola hatte nach seinem Besuch des MotoGP-Nachtrennens in Katar von Problemen mit Schatten berichtet. Außerdem fürchtet der Italiener irritierende Lichtreflexionen in den Formel-1-Rückspiegeln. Auch die Fahrer bräuchten mehr Trainingsmöglichkeiten in der Nacht, so verschiedene Kritiker.










