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Barrichello fordert neues Ampelsystem für Boxenausfahrt
Wegen des Überfahrens einer roten Ampel am Ende der Boxengasse ist Rubens Barrichello um verdiente Punkte gebracht worden: "Ich habe es nicht gesehen"

(Motorsport-Total.com) - Honda-Pilot Rubens Barrichello war rund 40 Runden lang im Auftaktrennen in Melbourne eine der ganz großen positiven Überraschungen. Der Brasilianer fuhr ein starkes Rennen und lag lange Zeit auf sicherem Punktekurs, bis ein gründlich verpatzter Boxenstopp seinen Traum von Zählern platzen ließ. Barrichello war nicht nur zu früh aus der Parkposition gelassen worden und hatte den Mechaniker am Tankrüssel umgerissen, sondern er hatte am Ende der Boxengasse die rote Ampel missachtet.
Die Konsequenz der Honda-Fehlerkette: Barrichello wurde nachträglich aus der Wertung genommen, die Punkte für das japanische Team sind futsch. "Ich habe niemals ein rotes Licht gesehen, ich werde nie eines sehen und ich werde auch niemals so tun, als ob ich eines gesehen hätte", erklärte der Brasilianer gegenüber 'autosport.com'. Und weiter: "Die Ampel steht am falschen Platz, denn wenn man sie sieht, ist es schon zu spät. Dann bist du schon daran vorbei gefahren."

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Gerade durch neuen Technikregeln seien die Fahrer bei ihrem Ritt durch die Boxengasse viel zu sehr abgelenkt. "Wegen der neuen Elektronik musst du so viele verschiedene Funktionen und Knöpfe während eines Boxenstopps bedienen. Ich bin immer bis zum Boxenausgang damit beschäftigt", beschrieb der 35-Jährige. Nach seiner Ansicht benötige man entweder größere sichtbare Signale oder eine frühzeitige Vorwarnung über Funk.
"Die Lichter am Ende der Boxengasse habe ich in meinen 16 Jahren in der Formel 1 nicht gesehen. Es ist Juan-Pablo Montoya passiert, es ist Felipe Massa passiert und Robert Kubica auch. Niemand wird diese Lampen sehen, es sei denn, irgendein Teammitglied bereitet einen vor oder es wird irgendetwas anderes unternommen. Das ist sehr unglücklich", ließ Barrichello seinem Frust nach den verlorenen Melbourne-Punkten freien Lauf.









