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BMW Sauber F1 Team unter Wert geschlagen

22. März 2008 - 09:27 Uhr

Für Nick Heidfeld hätte es ohne Slalomfahrt weiter nach vorn als bis auf Rang sieben gehen können - Robert Kubica als Sechster zufrieden

Nick heidfeld
Nick Heidfeld hatte sich mehr als Startplatz sieben vorgestellt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld belegten im Qualifying zum Malaysia-Grand-Prix die Plätze sechs und sieben. Damit hat das Team als einziges zum 20. Mal in Folge beide Autos ins Top-10-Qualifying gebracht. Dennoch: Es waren auch bessere Ergebnisse möglich, doch Nick Heidfeld musste bei seinem letzten Versuch einen Slalom um die Autos fahren, die bereits Sprit sparend auf dem Weg zurück zur Box waren.

"Ich bin sehr enttäuscht vom Top-10-Qualifying", so der Mönchengladbacher. "Auf meiner letzten Runde waren die ersten Kurven prima, aber dann waren ziemlich viele Autos auf ihren Auslaufrunden extrem langsam unterwegs. Anscheinend hatten die keine Information, dass das Qualifying noch läuft. Vor Kurve vier habe ich viel Zeit verloren, weil dort beide McLaren-Mercedes auf der Ideallinie rollten. Das hat mich sicher zwei Zehntelsekunden gekostet, und das hätte Platz drei anstatt Platz sieben bedeutet. Ich konnte einfach nicht die Linie fahren, die ich wollte, und vor allem nicht dort bremsen, wo ich wollte. Mit meinem Auto war ich im Qualifying sehr zufrieden."

Immerhin Robert Kubica kam ohne diese Probleme durch das Qualifying. "Mit meiner heutigen Leistung bin ich ganz zufrieden, obwohl ich die zweite Startreihe nur sehr knapp verfehlt habe", so der Pole. "Die unsicheren Wetterbedingungen brachten noch zusätzliche Spannung ins Qualifying. Mit der Abstimmung, die ich gewählt hatte, wusste ich, dass das Qualifying für mich nicht einfach werden würde. Aber wir haben während des gesamten Rennwochenendes sehr viel Zeit in die Rennvorbereitung investiert, sodass ich für morgen durchaus optimistisch bin."

"Im Qualifying war Ferrari eine Klasse für sich", gestand BMW Motorsport Direktor Mario Theissen ein. "Dahinter ging es unerhört eng zu. Ab Platz drei liegen fünf Fahrzeuge innerhalb von nur 15 Hundertstelsekunden. In diesem Pulk hat uns ein bisschen Glück gefehlt, sodass am Ende die Plätze sechs und sieben herausgesprungen sind. Für den Rennverlauf wird morgen das Wetter eine ausschlaggebende Rolle spielen."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Wir haben uns hiermit seit Ende 2006 als einziges Team zum 20. Mal in Serie mit beiden Fahrzeugen für die Top 10 qualifiziert. Das zeigt die Kontinuität in unserem Team. Alle drei Qualifying-Durchgänge waren sehr spannend, weil immer die Gefahr eines Regenschauers bestand. Wir mussten unser Programm deswegen mehrmals ändern. In Q3 ging es sehr eng zu, unseren beiden Fahrern hat nur je ein Wimpernschlag zu einer besseren Platzierung gefehlt. Nick hat während seiner letzten schnellen Runde Zeit verloren, da er keine freie Linie hatte, weil langsame Fahrzeuge störten, die sich auf der Auslaufrunde befanden."

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