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BMW Sauber F1 Team nach Tag 1 zufrieden

21. März 2008 - 09:52 Uhr

Um Spitzenplätze kämpften Robert Kubica und Nick Heidfeld am Freitag in Sepang nicht - mit dem Auftakt in das Wochenende war man dennoch zufrieden

Robert Kubica
Robert Kubica sieht noch viel Potenzial im BMW Sauber F1.08
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Sauber F1 Team erlebte einen insgesamt positiven Auftakt zum Malaysia-Grand-Prix in der schwülen Hitze von Sepang. Robert Kubica war in beiden Trainingssitzungen am Freitag Achtschnellster, obwohl er am Vormittag aufgrund eines erforderlichen Getriebewechsels Fahrzeit verlor. Nick Heidfeld konnte seine Abstimmungsarbeit nach Plan erledigen und belegte die Plätze 11 und 13.

"Nachdem ich im Freien Training am Morgen wegen eines Getriebeproblems ziemlich viel Zeit verloren hatte, konzentrierten wir uns am Nachmittag vor allem auf die Bewertung verschiedener Abtriebslevel sowie auf den Vergleich der zwei Reifentypen", erklärte Robert Kubica. "Wir haben eine Menge Daten gesammelt, die wir nun analysieren müssen, um die richtigen Entscheidungen für den Rest des Wochenendes zu treffen. Wir hatten bisher noch kaum Zeit, an der Abstimmung des Autos zu arbeiten, sodass in dieser Beziehung noch Potenzial da ist."

"Ich bin recht zufrieden mit dem Freitagstraining", betonte Nick Heidfeld. "Die Fahrzeugbalance ist hier auf Anhieb besser als am Freitag in Melbourne. Dennoch ist sie noch nicht richtig gut, ich hoffe, dass wir, ähnlich wie in Australien, von Freitag auf Samstag noch ein paar gute Setup-Verbesserungen finden. Obwohl die Strecke neu geteert ist, bietet sie ein recht gutes Gripniveau, das ist nicht selbstverständlich."

Sorgen bereitet ihm aber die Vorschau auf das Wetter. "Eine große Unbekannte ist und bleibt hier das Wetter. Präzise Regenvorhersagen sind hier recht schwer", so der Mönchengladbacher. "Gegen normalen Regen habe ich nichts, im Gegenteil. Aber einen richtigen tropischen Wolkenbruch wünsche ich mir auch nicht für das Rennen. Dann sieht man einfach gar nichts mehr, und das Aquaplaning wird zu stark."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Wir haben uns heute auf die Rennvorbereitung konzentriert und viele Daten über die Reifen gesammelt. Auch haben wir unterschiedliche Aero-Konfigurationen probiert. Nun werden wir die Daten analysieren. Bei Roberts Auto haben wir im ersten freien Training einen zu hohen Getriebedruck gemessen, wodurch das Risiko bestand, dass der Kühlkreislauf beschädigt wird. Deswegen haben wir das Getriebe mitsamt Radaufhängung gewechselt, damit Robert in dieser Sitzung noch einmal auf die Strecke gehen konnte. Kompliment an die Mechaniker, sie haben einen richtig guten Job gemacht. Wir hatten einen trockenen ersten Trainingstag, rechnen aber im weiteren Verlauf des Rennwochenendes sehr wohl noch mit Regen."

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