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Toyota: Bestzeit als Motivation

27. Februar 2008 - 18:14 Uhr

Zum Abschluss der Barcelona-Tests markierte Toyota-Pilot Jarno Trulli eine deutliche Bestzeit - Timo Glock mit Problemen

Jarno Trulli
Jarno Trulli markierte zum Abschluss der Barcelona-Tests die Bestzeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zum Abschluss der Testtage von Barcelona setzte das Toyota-Team kurz vor dem Saisonstart noch einmal ein Glanzlicht. Jarno Trulli (1:20.801 Minuten/83 Runden) markierte die deutliche Tagesbestzeit und blieb bei seinem schnellsten Umlauf nur knapp über der absoluten Testbestzeit von Felipe Massa vom vergangenen Freitag. Für die Kölner Mannschaft bedeutete der heutige Testabschluss Motivation für die bald beginnende Saison.

"Das war erneut ein positiver Tag", bilanzierte Trulli. Er fügte an: "Wir haben einige Fortschritte beim Setup gemacht und verstehen das Auto immer besser. Es ist zwar nur ein Test, aber es ist schön, die Mechaniker und alle anderen lächeln zu sehen. Die heutigen Zeiten sind motivierend." Trulli hatte seine schnelle Runde am sonnigen Vormittag gedreht, im Qualifikationstrimm mit wenig Benzin und neuen Reifen.

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Trulli wirkt zuversichtlich

"Es sieht auf jeden Fall besser aus als im vergangenen Jahr."
Jarno Trulli

Nach Aussage des Italieners sei das heutige Klassement kein Spiegelbild der aktuellen Hackordnung in der Formel 1, aber man habe weitere Verbesserungen in Aussicht: "Ich bin zuversichtlich für die neue Saison. Es sieht auf jeden Fall besser aus als im vergangenen Jahr, und deswegen freue ich mich auch für das Team." Nach dem Aufleuchten der schnellsten Trulli-Zeit war zunächst das Gerücht entstanden, der Toyota-Pilot habe eine Schikane ausgelassen. Dieser Verdacht bestätigte sich jedoch nicht.

Einen deutlich schlechteren Tag erwischte Teamkollege Timo Glock (11./+ 1,354/66 Runden). Der Deutsche fand einfach keinen Draht zum neuen TF108: "Heute war ein frustrierender Tag für mich. Ich habe einfach kein Setup gefunden, das zu meinem Fahrstil passt, und deswegen kam auch die Zeit zustande." Der 25-jährige hatte bei seiner Qualifikations-Simulation einen Rutscher und verlor aufgrund dessen Zeit.

Glock nicht zufrieden

"Im Moment schaut es für Australien nicht besonders gut aus."
Timo Glock

Der Deutsche betrieb direkt nach Testschluss Ursachenforschung: "Vielleicht liegt es am harten Reifen, wir müssen die Daten analysieren. Im Moment schaut es für Australien nicht besonders gut aus, aber wir haben ja noch ein paar Wochen." Die gesamte Toyota-Truppe kann trotzdem guten Mutes aus Barcelona abreisen, denn man hat im Team eine konstante Aufwärtsentwicklung ausmachen können.

Technikchef Pascal Vasselon bilanzierte: "Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass wir gut vorbereitet nach Melbourne fahren werden. Nach Jarnos tollem Longrun gestern, haben wir heute sehr hilfreiche Qualifikations-Simulationen hinbekommen, und wir sind für das erste Rennen bereit." Auch im Bereich Zuverlässigkeit haben die Toyota-Verantwortlichen keine schlaflosen Nächte vor sich: "Wir können ohne große Sorgen nach Melbourne fahren", sagte Vasselon abschließend.

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