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Symonds rechnet dank Alonso mit Siegen

07. Februar 2008 - 12:07 Uhr

Chefingenieur Pat Symonds ist davon überzeugt, dass Renault 2008 mit Heimkehrer Fernando Alonso wieder Rennen gewinnen wird

Fernando Alonso
Renault setzt große Hoffnungen in den "verlorenen Sohn" Fernando Alonso
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nicht zuletzt wegen der Rückkehr von Fernando Alonso gilt Renault für viele als heißer Außenseitertipp für die Saison 2008. Daran glaubt auch Chefingenieur Pat Symonds, der sich sogar vorstellen kann, dass sein Team nach einer durchwachsenen Saison 2007 wieder das oberste Treppchen erklimmen wird.

Mit Alonsos Heimkehr sei nämlich ein Ruck durch die Belegschaft gegangen, außerdem verstehe man nun die Probleme mit dem vorjährigen R27 besser. Daher ist für Symonds klar: "Ich bin mir sicher, dass Fernando mit einem wiederbelebten Renault um Siege mitfahren wird", gab der Brite in einem Interview mit 'Autosport' zu Protokoll. "Er weiß, was er vom Auto will, und wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir ihm das liefern können."

Gleichzeitig ist ihm klar, dass Alonso 2007 auf Renault wohl auch keine Rennen gewonnen hätte: "Es ist wichtig, eine Sache klarzustellen: Fernando hätte die Schwächen des vorjährigen Autos auch nicht ausmerzen können. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir diese Probleme nun im Griff haben, und wir wollen ihm unbedingt ein Auto bieten, das seinem Talent angemessen ist", erklärte Symonds.

Im Vorjahr gab es bekanntlich zwei Hauptprobleme, aufgrund derer Renault nicht an die Erfolge von 2005 und 2006 anknüpfen konnte: Erstens wirbelte der Wechsel von Michelin- auf Bridgestone-Reifen die Aerodynamik des R27 komplett durcheinander, zweitens funktionierten viele Teile aus dem Windkanal auf der Strecke nicht, weil vom Windkanal falsche Daten ausgespuckt wurden. Das ergab in Summe eine teuflische Mischung.

"Wir hatten zwei getrennte Probleme, von denen jedes für sich schlimm gewesen wäre, aber die Kombination war besonders dramatisch", so Symonds. "Beim Untersuchen dieser Phänomene gingen wir sehr weit zurück. Dabei stellten wir fest, dass ein Teil des Problems des Zusammenspiels schon begann, als wir noch auf Michelin-Reifen gefahren sind. Daher können wir nicht nur in eine Richtung zeigen."

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