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Super Aguri: Davidson zurück im Cockpit

14. Februar 2008 - 20:05 Uhr

Anthony Davidson saß heute zum ersten Mal seit Dezember wieder im Cockpit und arbeitete sich durch ein umfangreiches Testprogramm

Anthony Davidson
Anthony Davidson testete heute erstmals seit Dezember wieder für Super Aguri
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit Anthony Davidson im Cockpit des SA07B hat Super Aguri heute seinen ersten richtigen Test in dieser Saison abgeschlossen. Der Brite saß nach langer Pause erstmals wieder im Auto, seinen letzten Einsatz hatte er im Dezember. Er drehte 103 Runden und belegte mit einer Zeit von 1:21.010 Minuten den 13. Platz. Insgesamt konnte Super Aguri an den drei Tagen in Jerez 294 Runden drehen, das entspricht knapp 1.302 Kilometern.

Bei guten Wetterbedingungen gewöhnte sich Davidson heute recht schnell an die Strecke und an die für ihn noch neuen Elektroniksysteme, die 2008 zum Einsatz kommen. Er arbeitete sich durch ein strukturiertes Programm mit Chassis- und Aerodynamiktests kombiniert mit einer Leistungsevaluierung der Kontrollsysteme. Dazu absolvierte der Brite noch Startübungen.

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"Es war schön, nach der langen Winterpause wieder im Auto zu sitzen", erklärte Davidson. "Das Wetter war trocken, aber am Nachmittag kam wieder Wind auf, das hat es erschwert, eine gute Balance zu finden. Wir konnten aber viele gute Runden fahren und alles hat zuverlässig funktioniert. Team und Fahrer haben sich zudem weiter mit der neuen Standard-ECU vertraut gemacht. Ich denke, dass wir heute gute Fortschritte gemacht haben."

"Ich hoffe, dass wir bei den nächsten beiden Tests so weitermachen."
Takuma Sato

Teamkollege Takuma Sato, der die ersten beiden Testtage für Super Aguri bestritten hatte, bilanzierte: "Unseren ersten richtigen Test 2008 habe ich genossen, denn wir konnten viele Runden fahren und ein umfangreiches Programm durcharbeiten. Wir haben ohne Probleme viele verschiedene Abstimmungsvarianten getestet, Systemchecks gemacht und das übliche Reifenprogramm durchgezogen. Deshalb denke ich, dass es ein guter Test für uns war. Jeder im Team hat einen tollen Job gemacht und ich hoffe, dass wir bei den nächsten beiden Tests so weitermachen."

"In dieser Woche konnte Super Aguri viele wichtige Kilometer fahren und gleichzeitig mehr Verständnis für die neue Standard-ECU entwickeln", fasste Chef-Renningenieur Gérry Hughes den Test zusammen. "Das Team fand mit Taku und Anthony schnell zu seinem Arbeitsrhythmus. Das ist wichtig, damit die Umstrukturierungen bis zum ersten Rennen in Melbourne effektiv greifen. Das gesamte Team hat drei Tage lang unermüdlich gearbeitet und ich möchte allen für ihre Mühe danken."

Kommende Woche setzt Super Aguri sein Testprogramm in Barcelona fort.