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Stepney freut sich auf Anhörung durch die FIA
Die für 7. Februar geplante FIA-Anhörung musste verschoben werden, Nigel Stepney freut sich aber schon auf den Ersatztermin

(Motorsport-Total.com) - Nigel Stepney musste sich in den vergangenen sechs Monaten einiges anhören, schließlich wurde er als jener Mann generalverurteilt, der die Formel-1-Spionageaffäre zwischen McLaren-Mercedes und Ferrari ins Rollen gebracht hat. Umso mehr freut er sich nun darauf, sich erstmals rechtfertigen zu können.
Eigentlich hätte er schon am 7. Februar in London von der FIA einvernommen werden sollen, weil der Automobilweltverband offenbar darüber nachdenkt, ihn für bis zu zwei Jahre aus dem internationalen Motorsport zu verbannen. Dieses Treffen kam jedoch nicht zustande. Nun musste ein neuer Termin abgemacht werden, der aber nicht vor 7. März stattfinden wird.

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"Leider war das Rechtsteam der FIA nicht in der Lage, zur geplanten Anhörung zu erscheinen. Als Grund nannten sie 'Flugprobleme' in Genf", ließ Stepney über seine Rechtsanwälte ausrichten. "Herr Stepney freut sich schon auf diese verschobene Gelegenheit, seine Seite der Geschichte präsentieren zu können, anstatt laufend schlecht informierte Anschuldigungen über sich ergehen lassen zu müssen."
Stepney habe in den vergangenen Monaten "ein ehrenhaftes Schweigen" bewahrt, "in der Hoffnung, dass er eines Tages dazu in der Lage sein würde, seinen Standpunkt darzustellen und eine Perspektive aus mehr als 30 Jahren als Formel-1-Insider zu präsentieren", wozu er schon am 7. Februar bereit gewesen wäre. So heißt es weiter warten.
Übrigens: Eigentlich wollte der Brite sein Schweigen schon früher brechen, zur Veröffentlichung seines Buches 'Red Mist', in dem er die Spionageaffäre aufrollen wollte, ist es aber nie gekommen. Angeblich hat der Verleger in letzter Minute einen Rückzieher gemacht - wegen einer mysteriösen Drohung von außen...








