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Rassismus: De la Rosa beruhigt Hamilton

13. Februar 2008 - 09:33 Uhr

Der Rassismuseklat von Barcelona scheint kein Thema mehr zu sein - Pedro de la Rosa verteidigt seine Landsleute bei Lewis Hamilton

Pedro de la Rosa
Pedro de la Rosa findet gewisse Rivalitäten im Sport ganz normal
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dass Lewis Hamilton ausgerechnet in seiner Heimatstadt Barcelona rassistisch beleidigt wurde, passt Pedro de la Rosa überhaupt nicht. Daher verteidigt er nun seine spanischen Landsleute teamintern bei McLaren-Mercedes, schließlich seien die Vorfälle bei den Testfahrten so gar nicht typisch für die dortigen Fans.

"Wir bei McLaren nehmen das gelassen hin", relativierte er den Wirbel um ein paar unangemessen aufgetretene Fernando-Alonso-Anhänger. "Ich lasse Lewis wissen, dass die meisten spanischen Fans sehr gebildet sind, zivilisierte Menschen, dass so etwas sicher nicht mehr passieren wird. Wir sind ganz ruhig deswegen. Es wurde viel geredet, aber das Wichtigste ist, dass die Spanier clever reagieren und sich nun nicht mehr aufführen."

"Natürlich unterstützt jeder seinen Piloten, aber die anderen müssen auch respektiert werden", wandte sich de la Rosa an die Fans. "Ich bin mir aber sicher, dass das künftig auch so sein wird. Ich werde zum Beispiel auch von der spanischen Presse unterstützt, das ist ja ganz normal - einen Engländer oder Italiener werden sie nicht unterstützen. Das verstehe ich. Es ist im Sport einfach so, dass Leidenschaft dahinter steckt, die aus den Rivalitäten entsteht."

Nun wünscht sich der 36-Jährige einen reibungslosen Test in Jerez - und gestern wurde schon einmal der Grundstein gelegt, verhielten sich die wenigen Fans, die an die Strecke gekommen waren, gegenüber Hamilton sehr friedlich. De la Rosa: "Ich hoffe nur, dass der nächste Test problemlos verläuft und dass die Fans ihre Einstellung ändern, dass sich die Spanier präsentieren, so wie sie sind: gebildet", meinte er abschließend.

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