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Nur die Zuverlässigkeit macht Ferrari Sorgen

12. Februar 2008 - 12:15 Uhr

Kimi Räikkönen ist mit Speed und Potenzial des neuen F2008 zufrieden, nur die Zuverlässigkeit scheint noch nicht perfekt zu sein

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen ist mit dem neuen Ferrari F2008 bisher sehr zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Ferrari-Team brannte bei den gestern zu Ende gegangenen Testfahrten in Bahrain einige sehr beeindruckenden Rundenzeiten in den Asphalt der Sakhir-Wüste, aber trotzdem war bei der Rückkehr nach Italien nicht alles eitel Wonne: Speziell am Sonntag traten einige technische Defekte auf, so zum Beispiel ein Motorschaden und ein Ölleck.

Daher ist Kimi Räikkönen zufrieden, aber nicht hundertprozentig glücklich: "Der Test ist gut verlaufen, aber die Session hat auch einige Probleme - eher kleine - mit dem F2008 aufgezeigt", erklärte er der 'Gazzetta dello Sport'. "Wir wollten das Auto besser kennen lernen, das ist uns gelungen. Das ist ein guter Start für Ferrari. Es hat auch schon Verbesserungen gegeben. Die Zuverlässigkeit kommt natürlich nicht von selbst, aber zwei oder drei Rundenzeiten waren schon interessant."

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Ferrari muss also in den nächsten Wochen bis zum Auftakt in Australien vor allem noch daran arbeiten, dass die Defektanfälligkeit zurückgeht, aber ungeachtet dessen kommen schon zum nächsten Test in Barcelona auch neue Performanceteile: "Mit den neuen Teilen werden wir uns weiter verbessern", kündigte Räikkönen an. "Wir haben uns in Bahrain in vielen Bereichen verbessert, aber jetzt freuen wir uns auf die neue Aerodynamik für den Barcelona-Test."

"Mir geht jetzt alles leichter von der Hand als 2007."
Kimi Räikkönen

"Dort werden wir auch gegen Konkurrenten antreten und erfahren, wo wir stehen", gab der Weltmeister zu Protokoll. "Natürlich müssen wir uns noch stark verbessern, aber mir geht jetzt alles leichter von der Hand als 2007. Das Auto läuft auch gut. Der entscheidende Schritt ist der nächste Test - und dann natürlich Melbourne, denn erst beim ersten Grand Prix werden wir erfahren, wie stark die Teams im Vergleich untereinander sind."

Laut Chefdesigner Aldo Costa sei in Bahrain alles "gut und nach Plan" gelaufen: "Diese Strecke ist ideal für Tests, weil man mit einer Kontinuität arbeiten kann, die es sonst nirgendwo gibt - unter gleich bleibenden Bedingungen", so der Italiener. Einzig der verpatzte Sonntag mit den technischen Problemen sei im Nachhinein gesehen nicht optimal gelaufen, doch daran werde man nun in Maranello arbeiten.