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Nun denkt auch Bahrain an ein Nachtrennen
Nachtrennen kommen in der Formel 1 immer mehr in Mode: Nach Singapur und Malaysia will nun auch Bahrain einen Grand Prix unter Flutlicht
(Motorsport-Total.com) - Am 28. September findet der Grand Prix von Singapur statt, der nicht nur wegen der Formel-1-Premiere im asiatischen Stadtstaat Geschichte schreiben wird. Singapur ist nämlich das erste Nachtrennen der Geschichte der Königsklasse des Motorsports - und damit so etwas wie ein Trendsetter.
Seit Singapur bewiesen hat, dass die Umsetzung eines Formel-1-Rennens unter Flutlicht möglich ist, hat sich auch Malaysia um einen solchen Event beworben und Australien wird von Bernie Ecclestone (erfolglos) dazu gedrängt. Doch nun gibt es mit Bahrain einen weiteren Interessenten für ein Nachtrennen: "Es ist nur natürlich, dass wir Informationen zusammentragen und die Vor- und Nachteile evaluieren", bestätigte Streckenchef Scheich Salman bin Isa Al Khalifa gegenüber den 'Gulf Daily News'.
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Ein Nachtrennen in Bahrain hätte abgesehen von der Sendezeit in der europäischen Primetime noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Der Sonntag ist im Wüstenstaat nämlich ein ganz normaler Arbeitstag, so dass man nach Feierabend womöglich mehr heimische Fans an den Bahrain International Circuit locken könnte. Bisher war der Grand Prix ja stets eher dürftig besucht.
"Im Moment macht ein Rennen unter Flutlicht für Länder im Osten eher Sinn", so Scheich Salman. "Bei uns kann man darüber diskutieren und wir müssten erst langwierige Verhandlungen mit dem Formula One Management führen, bevor wir es in Betracht ziehen könnten." Man stehe der Idee aber grundsätzlich "nicht abgeneigt" gegenüber. Nur: Aufgrund der ähnlichen Zeitzone wie in Europa bringt ein Nachtrennen für Bahrain weniger als etwa für Singapur.









