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Nach Rassismus-Einschätzung: Ecclestone in der Kritik
Nachdem der Formel-1-Boss die zurückliegenden Rassismus-Vorfälle heruntergespielt hat, steht der 77-Jährige im Zentrum der Kritik

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-hat neben den Testfahrten mit den Autos der Generation 2008 ein weiteres wichtiges Thema in diesen Tagen: die Rassismus-Vorfälle von Barcelona vor gut zwei Wochen. Nachdem sich dort Lewis Hamilton einer Gruppe pöbelnder Spanier gegenüber sah, die den jungen Briten auf T-Shirts und Plakaten wegen seiner Hautfarbe diffamierten, war der Ruf nach Konsequenzen kaum überhörbar. Nur an einem war der Schall offensichtlich abgeprallt: Bernie Ecclestone.
Der Formel-1-Boss hatte die Vorfälle als "einmaligen Ausrutscher" abgetan und mit dieser Einschätzung den Ärger vieler Seiten auf sich gezogen. Während sich die Grand-Prix-Szene in einer neuen FIA-Initiative gegen Rassismus engagiert, sagte der Sprecher der Kampagne "Unite against Facism", Weyman Bennett dem britischen 'Guardian': "Die Aussagen von Ecclestone sind völlig inakzeptabel."

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"Es muss die klare Aussage geben, dass Fanatismus und Rassismus in der Formel 1 nicht toleriert werden. Ich meine, dass diese Haltung des Wegschauens beim Aufkeimen von Rassismus, nicht zu akzeptieren ist", so Bennett weiter. Eine Beteiligung an der neuen FIA-Kampagne "Racing against Racism" hatte Ecclestone mit folgenden Worten abgetan: "Ich denke, das ist nicht nötig."










