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Mosley schließt Wiederholung der Spionageaffäre aus
Max Mosley sieht die Spionageaffäre um McLaren-Mercedes und Ferrari als endgültig beendet an und hat im Augenblick keinen neuen Verdacht
(Motorsport-Total.com) - FIA-Präsident Max Mosley macht die Formel 1 in seinem Sinne zukunftsfähig. Zu den Plänen des Briten zählt neben Kostenreduzierung und der Einführung von Systemen zur Energierückgewinnung auch ein fairer Wettkampf zwischen Teams und Herstellern. Eine Spionageaffäre, wie sie im vergangenen Jahr die Königsklasse erschüttert hat, soll sich nie mehr wiederholen: "Ich glaube, die Leute wissen jetzt, dass man das nicht tun kann", sagte Mosley dem 'ORF'.
Die harte Strafe gegen McLaren-Mercedes sei ein Warnsignal an alle gewesen, die sich möglicherweise über unerlaubten Wissenstransfer einen Vorteil verschaffen möchten. "Man kann nicht verhindern, dass jemand mitnimmt, was er Kopf hat, aber Papier oder Elektronik mitzunehmen, ist verboten. Das wussten die immer, aber jetzt ist das unterstrichen worden. Wir werden nie wieder etwas auf solch einem Niveau sehen, wie wir es 2007 gesehen haben", so der FIA-Chef.
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Nach der Spionageaffäre um McLaren-Mercedes und Ferrari gab es auch einen ähnlichen Fall um Renault. Die Franzosen wurden im Dezember für schuldig befunden, über einen Ex-McLaren-Ingenieur unerlaubterweise Informationen von den Silberpfeilen verwendet zu haben, kamen aber - ähnlich wie McLaren-Mercedes in erster Instanz - straffrei davon. Für viele geht 2007 damit als Jahr der Spionage in die Formel-1-Geschichte ein.
Doch während strafrechtlich und auch auf FIA-Ebene immer noch gegen Nigel Stepney und Co. ermittelt wird, möchte Mosley das Thema künftig zumindest aus den Schlagzeilen heraushalten. Das könnte ihm tatsächlich gelingen, denn eine dritte Wiederholung des Spionagefalls - man denke auch an die Toyota/Ferrari-Affäre von 2003 - gilt momentan als unvorstellbar. Habt ihr irgendeinen Verdacht, dass jemand trotzdem spionieren könnte, Max? "Nein, augenblicklich nicht", entgegnete er.











