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Michael warnt vor zu hohen Erwartungen

14. Februar 2008 - 16:42 Uhr

Technikchef Sam Michael warnt trotz starker Testleistungen davor, vom Williams-Team in der kommenden Saison zu viel zu erwarten

Nico Hülkenberg
Der neue FW30 ist ein guter Wurf, aber wohl eher kein echtes Siegerauto
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg rechnet sich in diesem Jahr Chancen auf seinen ersten Podestplatz aus und wurde in dieser Annahme bei den bisherigen Wintertestfahrten auch bestätigt, denn abgesehen von einem Problem mit dem Frontflügel in Barcelona lief bisher alles wunderbar. Trotzdem wird sich der Williams-Toyota FW30 im wiederum starken Mittelfeld erst einmal behaupten müssen.

Das sieht auch Technikchef Sam Michael so, der vor allzu hohen Erwartungen warnt und sich nicht vorstellen kann, dass Rosberg und Kazuki Nakajima ganz vorne mitfahren werden. Überhaupt sei es jetzt noch viel zu früh, um die Konkurrenz einzuschätzen: "Es ist immer schwierig, die Probleme der anderen Teams zu sehen, weil das von außen oft nicht möglich ist. Man glaubt, da gibt es Probleme, aber hinter den Kulissen spielt sich oft etwas ganz anderes ab", so der Australier.

Dem eher bescheidenen Start des BMW Sauber F1 Teams in den Winter will er beispielsweise keine Bedeutung beimessen: "Ich glaube nicht, dass BMW große Schwierigkeiten hat, wenn ich mir ihre Rundenzeiten am letzten Tag in Valencia und an allen Tagen in Barcelona anschaue. Sie sind konkurrenzfähig - vielleicht nicht so stark wie McLaren und Ferrari, aber sie gehören definitiv zur Spitzengruppe", erklärte er.

"Wir selbst", wird Michael von 'autosport.com' zitiert, "sind definitiv nicht schnell genug, um Grands Prix zu gewinnen, aber das ist unser Ziel. Wir liegen noch weit hinter McLaren und Ferrari und benötigen große Schritte, um das aufzuholen. Dieses Auto ist aber zumindest mal ein guter Schritt im Vergleich zum Vorjahr, dabei haben wir die Saison weit vorne beendet. So kann es weitergehen, das ist das Wichtigste für uns."

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