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McLaren stellt Äußerungen der Polizei richtig
McLaren wehrt sich nach den Hausdurchsuchungen gegen Polizeiberichte aus Italien: "Kein weiteres belastendes Material sichergestellt"
(Motorsport-Total.com) - Die Nachricht von Hausdurchsuchungen der im Spionagefall ermittelnden Behörden im McLaren-Teamquartier sowie in den Wohnhäusern hochrangiger Mitarbeiter hatte für Aufsehen gesorgt. Nur einen Tag nach der groß angelegten Aktion von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß es aus Italien, man habe Dokumente sichergestellt, die auf eine tiefere Verstrickung von McLaren-Verantwortlichen in den Fall hindeuteten.
McLaren reagierte heute mit einer eigenen Darstellung der Vorgänge: "Die italienische Polizei hat bislang weder Zugriff auf das sichergestellte Material noch hat man mit der Auswertung des Materials begonnen. Wir wären sehr überrascht, wenn die Auswertung der Dokumente etwas zutage brächte, was nicht bereits durch die bisherigen Ermittlungen bekannt geworden wäre."

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Des Weiteren heißt es in der Erklärung, man solle den behördlichen Weg respektieren und eventuelle Schlüsse nicht dazu verwenden, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. McLaren beteuert, das keine der Untersuchungen einen Hinweis darauf geliefert habe, dass die von Ferrari-Techniker Nigel Stepney an Michael Coughlan weiter gegebenen Dokumente in die Hand von anderen Mitarbeitern gelangt, oder von McLaren genutzt worden seien.
Außerdem erklärte das Team: "McLaren wird auch in Zukunft mit der Polizei in Surrey kooperieren, falls weitere Durchsuchungen oder Recherchen nötig sind." Das Team werde seinen Unmut über den Verlauf der Untersuchungen und die Verlautbarungen der Polizei in Modena nun auch dem britischen Innenministerium mitteilen, sagte ein McLaren-Sprecher gegenüber 'autosport.com'.










