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Massa trotz Motorschaden unbesorgt

11. Februar 2008 - 13:06 Uhr

Felipe Massa musste beim Bahrain-Test eine Rennsimulation wegen eines Motorschadens abbrechen, besorgt ist er deswegen aber nicht

Felipe Massa
Felipe Massa erlitt bei den Tests in Bahrain gestern einen Motorschaden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Rundenzeiten, die das Ferrari-Team mit dem neuen F2008 momentan beim Bahrain-Test vorlegt, sind eine Klasse für sich und stimmen für den Saisonauftakt in Australien sehr zuversichtlich. Allerdings traten gestern Zuverlässigkeitsprobleme auf: Kimi Räikkönen blieb mit einem Ölleck stehen, Felipe Massa mit einem Motorschaden.

Letzterer ist trotzdem zufrieden: "Ich mag das Auto", erklärte er der 'Gazzetta dello Sport'. "Noch ist es nicht ganz in der Spezifikation für den ersten Grand Prix, aber Performance und Zuverlässigkeit sind exzellent. Die Rundenzeiten sind im Vergleich zum Vorjahr und im Vergleich zu Toyota gut. Vergleiche mit den restlichen Teams werden bald folgen. Wir sind jetzt schon mehr als zufrieden, weil wir wissen, dass wir uns weiter verbessern werden."

Dass die Zuverlässigkeit noch nicht die anvisierte 100-Prozent-Marke erreicht hat, bereitet Massa keine Sorgen. Der Sonntag sei trotz des Motorschadens "ein guter Tag gewesen, auch wenn ich meine Renndistanz nicht beenden konnte", so der Brasilianer. Allerdings bestätigt sich ein wenig der Trend von 2007, dass Ferrari zwar unglaublich schnell, aber auch nicht absolut standfest ist.

Massa: "Sie haben den Motor ausgebaut, um ihn zu untersuchen. Vom Gefühl her ist es kein ernsthafter Defekt. Wir sollten das bis zum Australien-Grand-Prix in den Griff bekommen. Natürlich wäre es uns lieber gewesen, die Rennsimulation durchzufahren, aber es ist besser, wenn die Probleme jetzt passieren und nicht am ersten Grand-Prix-Wochenende. Das wäre dann zu meinem Nachteil", meinte der WM-Vierte von 2007 abschließend.

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