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Kovalainen-Topzeit am letzten Jerez-Testtag
Heikki Kovalainen fuhr zum Abschluss der Jerez-Tests einen neuen 2008er-Rekord - David Coulthard starker Zweiter - Deutsche mit Problemen
(Motorsport-Total.com) - Nur zwei rote Flaggen behinderten am vierten und letzten Tag der Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera die Saisonvorbereitungen der neun anwesenden Teams, außerdem herrschten wesentlich windstillere und etwas kühlere Bedingungen als gestern. Das war dann auch ein idealer Nährboden für einige Topzeiten.
In Abwesenheit des schärfsten Rivalen Ferrari vermochte vor allem McLaren-Mercedes zu überzeugen, denn Heikki Kovalainen (96 Runden) erzielte schon am Vormittag eine Bestzeit von 1:17.974 Minuten und stellte damit einen überlegenen neuen 2008er-Rekord auf, unterbot die bisherige Marke von Mark Webber um mehr als eine halbe Sekunde. Allerdings verfolgte der Finne wohl ein anderes Programm als sein Teamkollege Lewis Hamilton (4./+ 1,455/83 Runden).
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Langsam lassen alle die Hosen runter...
Für die Silberpfeile geht es genau wie für alle anderen Teams langsam in die entscheidende Phase der Wintertestfahrten, so dass man heute vermutlich einmal zeigen wollte, was mit dem MP4-23 möglich ist. Außerdem debütierten neue Radkappen mit einer Verlängerung nach vorne, die auch einen Teil der Reifenwand verdecken - eine Verfeinerung jener aerodynamischen Innovation, die Ferrari im Vorjahr eingeführt hat.
Der bisherige 2008er-Rekordhalter in Jerez, Webber (+ 2,006/107 Runden), hatte heute wieder mehr Benzin im Tank und wurde nur Zehnter. Dafür zeigte sein Red-Bull-Renault-Stallgefährte David Coulthard (107 Runden) auf: Der Schotte war mit einem recht leichten RB4 unterwegs und landete damit nur 0,511 Sekunden hinter Kovalainen auf Rang zwei. Alle anderen Verfolger hatten schon mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Spitze.
Webber würgte übrigens wie schon gestern bei einem Übungsstart am Ende der Boxengasse den Motor ab, konnte sein Programm aber bereits wenige Minuten später wieder aufnehmen. Kurz vor Ende der Session flog von Alexander Wurz' (16./+ 3,631/80 Runden) Honda RA108 ebenfalls bei einem Übungsstart ein Teil weg, aber ein Bridgestone-Ingenieur sammelte dieses auf und brachte es zurück in die Garage der Japaner.
Kein Glück für die Deutschen
Aus Deutschland waren drei Piloten im Einsatz, denen es allerdings nicht gut erging: Sebastian Vettel (6./+ 1,714/53 Runden) blieb gegen 15:00 Uhr zwischen den Kurven vier und fünf stehen und Williams-Toyota-Testfahrer Nico Hülkenberg (15./+ 3,361/32 Runden) sorgte eine halbe Stunde vor Schluss für die zweite rote Flagge des Tages. Nick Heidfeld (9./BMW Sauber F1 Team/+ 1,960/116 Runden) war indes wieder langsamer als Stallkollege Robert Kubica (5./+ 1,561/129 Runden).
Eine starke Performance lieferte heute Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 1,143/90 Runden) ab, der überraschend auf dem dritten Platz landete. Auch für Nelson Piquet Jr. (7./Renault/+ 1,843/134 Runden) lief es fast genau nach Plan - nur eine rote Flagge während einer Rennsimulation kam ihm in die Quere. Ebenfalls solide unterwegs: Vettels Toro-Rosso-Ferrari-Teamkollege Sébastien Bourdais (8./+ 1,874/101 Runden).












