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Häkkinen: "Schumacher ist der Beste aller Zeiten"

Mika Häkkinen sieht seinen Dauerrivalen Michael Schumacher als besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: "Und ich bin praktisch gleichauf"

McLaren
Mika Häkkinen war 1998 und 1999 Formel-1-Weltmeister
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mika Hakkinen blickt zurück auf entscheidende Situationen in seiner Karriere und stellt überraschende Konkurrenz aus seinen Anfängen im Kartsport vor. Der Finne traf sich anlässlich des 80. Geburtstags von Hans Herrmann auf Einladung der 'Bild am Sonntag' mit der Deutschen Motorsport-Legende. Während Herrmann als langjähriger Mercedes-Fahrer den McLaren-Jungstar Lewis Hamilton als besten aktuellen Formel-1-Piloten nennt, sieht Häkkinen seinen Landmann Kimi Räikkönen ganz vorn.

"Der beste Fahrer aller Zeiten ist Michael Schumacher", gab der finnische Ex-Weltmeister im Doppel-Interview mit der 'Bild am Sonntag' an und fügte schmunzelnd hinzu: "Und ich bin praktisch gleichauf." Umso stolzer müsste Häkkinen auf seine eigenen Glanztaten also sein, denn immerhin besiegte er Schumacher auf dem Weg zu seinen zwei WM-Titeln mehrere Male. Unvergessen ist sicher das einmalig schöne Überholmanöver aus Spa-Francorchamps im Jahr 2000, als er Schumacher wie einen Schuljungen aussehen ließ.

Finne gegen Rinne

Auf dem Weg zu seinem ersten Grand Prix 1991 in Phoenix musste sich der finnische Star in vielen Nachwuchsserien mit Topfahrern wie Jean Alesi, Eddie Irvine oder sogar Ayrton Senna messen. Die härteste Konkurrenz sei allerdings weiblich gewesen, so Häkkinen: "Als ich mit dem Motorsport begann, gab es eine Kartfahrerin: Taru Rinne. Sie war sehr, sehr gut und immer diejenige, die zu schlagen war. Und das ist mir nicht immer gelungen."

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"Ich wollte immer Artist sein."
Mika Häkkinen

Sowohl Herrmann als auch Häkkinen fühlten sich in ihren jeweiligen Autos sehr wohl, am Fahrzeugtausch gebe es überhaupt kein Interesse, gaben die beiden im Interview an. Der Finne berichtet mit Grauen über Herrmanns Mercedes W196 aus den 50er Jahren: "Wenn ich hin und wieder einen alten Rennwagen bewege, steigt mein Respekt vor Hans Herrmann und seinen Kollegen in jeder Kurve mehr. Die alten Kisten rutschen ständig und die Motoren machen auch was sie wollen."

Während Hans Herrmann kurz vor seinem 80. Geburtstag von seiner Ausbildung zum Konditor berichtet, die ihm jederzeit eine alternative Berufschance geboten hätte, wäre Mika Häkkinen abseits des Motorsports in der Manege gelandet: "Ich wäre zum Zirkus gegangen. Im Ernst, das war immer meine große Leidenschaft. Ich wollte immer Artist sein."

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