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Getriebeprobleme plagen Toyota in Bahrain

05. Februar 2008 - 17:34 Uhr

Beide Toyotas blieben am zweiten Tag der Bahrain-Tests mit Getriebeproblemen stehen - Timo Glock schneller als Jarno Trulli

Timo Glock
Timo Glock wies seinen Teamkollegen Jarno Trulli heute in die Schranken
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Schatten der Fabelzeit von Kimi Räikkönen absolvierte heute auch das Toyota-Team seinen zweiten von insgesamt drei Testtagen dieser Woche in Bahrain. Doch nachdem schon gestern einer der beiden TF108-Boliden per LKW zurück an die Box geschleppt werden musste, traten auch heute wieder Probleme auf.

"Unser Fokus lag heute am Finden eines Basissetups, indem wir unterschiedliche mechanische Komponenten testeten, aber leider haben wir mit beiden Fahrzeugen ein bisschen Zeit durch Getriebeprobleme verloren", seufzte Technikchef Pascal Vasselon. "Das ist schade, aber wir haben verschiedene Teile evaluiert, darunter auch das neue Getriebe, und dabei haben wir viel gelernt, was wir in die Verbesserung unseres Pakets bis zum ersten Rennen einfließen lassen können."

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Zeit verloren, aber keine Kilometer

"Wir wären sowieso gezwungen gewesen, die Kilometer zu begrenzen."
Pascal Vasselon

Und weiter: "Wir haben Zeit verloren, aber nicht unbedingt Kilometer, denn die Zuverlässigkeit des TF108 war bisher sehr gut, so dass wir sowieso gezwungen gewesen wären, die Kilometer zu begrenzen", spielte der Franzose auf das 30.000-Kilometer-Limit an. "Es war ein produktiver Tag und ich spüre, dass wir uns sukzessive verbessern, während wir mehr über die Fahreigenschaften des TF108 herausfinden."

Die Fahrer Timo Glock (71) und Jarno Trulli (60) legten heute zusammengerechnet 131 Runden zurück, waren aber um mehr als zwei Sekunden langsamer als die Ferrari-Bestzeit. Auf dem Programm standen Änderungen des mechanischen Setups, die Erprobung von neuen Entwicklungsteilen und Systemchecks. Erfreulich: Glock hatte am Ende seine Nase um fast eine halbe Sekunde vor seinem italienischen Teamkollegen.

Glock und Trulli kündigen Steigerung an

"Es war nicht der einfachste Tag."
Timo Glock

"Es war nicht der einfachste Tag, aber wir haben gut gearbeitet", erklärte der Deutsche. "Das Potenzial, das im neuen Auto steckt, ist offensichtlich, aber wir müssen verstehen, wie sich Änderungen am Setup auf die Performance auswirken. Wir setzen die harte Entwicklungsarbeit fort und arbeiteten heute speziell am mechanischen Setup. Leider ging am Nachmittag ein bisschen Zeit verloren, aber wir haben trotzdem viele Runden gedreht und das Soll erfüllt."

Trulli sprach von einem "schwierigen" Tag: "Wir hatten ein Problem am Auto, daher musste ich leider viel Zeit in der Garage verbringen, während die Jungs repariert haben, aber das gehört zum Testen dazu. So etwas ist nicht ideal, aber wir haben ja noch mehr Tage hier, an denen wir die Balance und das Fahrverhalten des Autos verstehen können. Im Moment befinden wir uns noch im Frühstadium der Vorbereitungen. Da kommen noch Updates und mehr Performance", so der Italiener.

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