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Force India geht weiter gegen Kundenautos vor

11. Februar 2008 - 09:55 Uhr

Auch unter den neuen Eigentümern wird das Force-India-Team weiterhin gegen die Kundenautos von Toro Rosso und Super Aguri vorgehen

Vijay Mallya und Colin Kolles
Colin Kolles ist ein Gegner von Kundenautos in der Formel 1
© Spyker

(Motorsport-Total.com) - Das Spyker-Team sorgte im vergangenen Jahr für einigen Wirbel hinter den Kulissen, weil es genau wie Williams mit den Kundenautos von Toro Rosso (Red Bull) und Super Aguri (Honda) nicht einverstanden war. Auch unter den neuen Eigentümern und unter neuem Namen wird Force India diese Bemühungen nicht einstellen.

Nachdem auf FIA-Ebene bisher nichts passiert ist, liegt der Fall momentan beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne. Force India hat den Fall eingereicht, um feststellen zu lassen, ob es legal ist, dass Toro Rosso und Super Aguri mit Autos an den Start gehen, die nicht selbst konstruiert, sondern von einem anderen Chassishersteller angeliefert wurden. Force India gibt indes viel Geld aus, um das Chassis selbst zu bauen, und will die Kundenautos daher anfechten.

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Aus dem Umfeld des neuen Teamteilhabers Vijay Mallya ist zu vernehmen, dass Force India weiterhin alles unternehmen will, um Toro Rosso und Super Aguri aus der Weltmeisterschaft auszuschließen - oder sie wenigstens dazu zu zwingen, dass sie selbst als Konstrukteur auftreten müssen, wie es nach Meinung von Force-India-Teamchef Colin Kolles im Concorde Agreement festgelegt ist.

Eine endgültige Klärung der Situation wird in den nächsten Monaten erwartet, denn im neuen Concorde Agreement, an dem gerade gearbeitet wird, soll die Kundenautofrage eindeutiger als in der bisherigen Formel-1-Verfassung geklärt werden.

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