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Force India: Keine perfekte Jungfernfahrt
Der neue VJM01 zeigte an seinem ersten Einsatztag in Barcelona Potenzial, allerdings traten auch ein paar Kinderkrankheiten auf
(Motorsport-Total.com) - In Barcelona erfolgte heute die Jungfernfahrt des neuen Force-India-Ferrari VJM01. Adrian Sutil (9./+ 0,815/62 Runden) und Vitantonio Liuzzi (12./+ 0,963/43 Runden) legten damit knapp 500 Testkilometer zurück. Ganz reibungslos lief das Debüt nicht ab und auch die Zeiten kann man wegen der wechselhaften Bedingungen nur schwer einschätzen, aber alles in allem war das Team aus Silverstone recht zufrieden.
"Heute war ein produktiver Tag, wenn man bedenkt, dass wir neue Teile und ein Aeropaket zum ersten Mal getestet haben", erklärte Technikchef Mike Gascoyne, der geistige Vater des VJM01. "Wir verwendeten 60 Prozent des Aeropakets für Australien - und es lief ganz gut. Trotz der üblichen roten Flaggen kamen wir mit Adrian auf einige Runden, aber bei Tonio mussten wir über Mittag leider ungeplant den Motor wechseln."
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Ziel des Shakedowns war es, die üblichen Systemchecks durchzuführen und gleichzeitig schon ein wenig mit dem Setup zu spielen, um die Aerodynamik möglichst schnell zu durchschauen. Gascoyne: "Auch wenn beide Fahrer anfangs Untersteuerprobleme hatten, kamen wir diesen am Ende des Tages auf die Schliche. So gesehen war es ein guter erster Testtag. Ich denke, dass wir für morgen schon mehr erwarten können."
"Kein schlechter Tag" war es auch aus Sicht von Sutil: "Ich denke, das Auto lief ohne gröbere Schwierigkeiten und die Balance war zumindest am Ende ganz okay. Wir hatten einige kleinere Problemchen, bekamen erst keine Hitze in die Reifen und hatten dann zu wenig Reifendruck, also war es nicht perfekt, aber wir sollten zufrieden sein. Für den ersten Tag war es in Ordnung und ich spüre, dass da noch mehr kommt", so der Deutsche.
Und Liuzzi bilanzierte: "Es war ein schwieriger Tag, denn ich kam nicht viel zum Fahren, hatte am Nachmittag viele Probleme. Schade, dass auch das Wetter nicht besser wurde. Die Balance erschien mir angesichts der Bedingungen okay zu sein, die paar Runden waren ein Fortschritt im Vergleich zum alten Auto. Die Balance kommt mir ein bisschen besser vor. Die Einstellungen müssen wir noch besser verstehen, aber das Gefühl passte von der ersten Runde an."
Der Italiener wird auch morgen in Barcelona testen, Sutil übergibt an seinen Teamkollegen Giancarlo Fisichella.









