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Barcelona: Hamilton und McLaren abgeschottet
Nach den Rassismus-Vorfällen gelten bei den aktuellen Barcelona-Tests verschärfte Sicherheitsvorkehrungen
(Motorsport-Total.com) - Die Streckenbetreiber in Barcelona hatten nach den Rassismus-Vorfällen bei Testfahrten Anfang Februar schärfere Sicherheitsvorkehrungen versprochen und sie haben ihre Zusagen bislang eingehalten. Während der aktuellen Testsessions wird das McLaren-Mercedes-Team rund um Superstar Lewis Hamilton abgeschirmt, wie sonst nur Staatspräsidenten beim Besuch einer vollkommen überfüllten Eckkneipe.
Dem Team ist ein Bereich ganz am Ende der Boxengasse zugewiesen worden, weder Fans noch Reporter oder VIPs haben freien Zugang. Die der McLaren-Box gegenüber liegenden Tribünenplätze wurden vorsorglich gesperrt und das Boxendach ist für die Zeit der Testfahrten nicht zugänglich. Wo immer es möglich ist, möchte man das Team und ganz besonders den zuletzt rassistisch angegriffenen Lewis Hamilton aus der Schusslinie nehmen.

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Man wolle Hamilton und auch den guten Ruf des spanischen Motorsports schützen, hieß es von offizieller Seite. Man sei sich der Situation bewusst, dass einige internationale Medienvertreter nur auf einen neuen Rassismus-Eklat warten würden, so ein Sprecher der Betreibergesellschaft der Strecke. An den Zugängen zum "Circiut de Catalunya" überprüfen Ordner jedes einzelne Fanplakat und auch Sprüche auf T-Shirts, Jacken und Schals werden argwöhnisch beäugt.
Eine handvoll spanischer Besucher hatte Lewis Hamilton Anfang Februar an gleicher Stelle mit rassistischen Parolen beschimpft. Einige Plakate und T-Shirts waren mit diffamierenden Zeichnungen versehen, die auf die Hautfarbe des McLaren-Mercedes-Stars abzielten. Die Rassismus-Affäre hatte die FIA zur Gründung der Initiative "Racing Against Racism" gebracht.
Zum gestrigen Auftakt der dreitägigen Barcelona-Tests waren etwa 2.500 Fans gekommen. Es wurden keine neuerlichen Übergriffe bekannt.









