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Bahrain: Kobayashi debütiert im neuen Toyota

04. Februar 2008 - 18:30 Uhr

Neben Ferrari ist Toyota das einzige Team bei den Bahrain-Tests - erfolgreicher erster Tag für das Team mit Timo Glock und Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi
Testfahrer Kamui Kobayashi saß heute erstmals im neuen Toyota TF108
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Schatten der schnellen Ferraris von Weltmeister Kimi Räikkönen und Testpilot Luca Badoer hat Toyota heute in Bahrain die Tests mit dem neuen TF108 fortgesetzt. Im Cockpit kam neben dem Deutschen Timo Glock auch erstmals Kamui Kobayashi zum Einsatz. Der junge Japaner blickt auf einen anstrengenden Testtag zurück: "Das war für mich das erste Mal im neuen TF108 und auch das erste Mal auf der Strecke von Bahrain. Das bedeutet, es war für mich ein anstrengender Tag mit dem Kennenlernen von Fahrzeug und Strecke, aber es war ein guter Tag."

Kobayashi legte insgesamt 62 Runden zurück und wurde nur einmal am Vormittag von einem Dreher gestoppt. Für ihn standen nur Eingewöhnung und kleine Setuptests auf dem Programm. Die gewohnten Testfahreraussagen hat der 21-Jährige schnell gelernt: "Der TF108 hat ein großes Potential und ich konnte heute eine deutliche Entwicklung feststellen. Wir arbeiten in die richtige Richtung, aber wir müssen noch härter arbeiten, um das Auto noch schneller zu machen."


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Die Rundenzeiten, die der junge Nachwuchspilot auf die Strecke von Manama zauberte, konnten sich durchaus sehen lassen. Zwar taucht er in den Zeitenlisten auf dem letzten Platz auf, allerdings nur mit einem Abstand von vier Zehntelsekunden auf seinen erfahrenen Markenkollegen Glock. Gegen den Speed der beiden Ferraris war ohnehin kein Kraut gewachsen.

Bei sonnigen, aber teils sehr windigen Bedingungen spulte Glock ein umfangreiches Setupprogramm herunter. Auch der Deutsche fand sich bei seinen insgesamt 72 Umläufen einmal im Kiesbett wieder, doch sein Testprogramm brachte er ohne weitere Probleme hinter sich. Auf dem Aufgabenzettel standen ohnehin nur umfangreiche Setuperprobungen. Als Bestzeit markierte der Odenwälder 1:33.418 Minuten und war damit nur einen Hauch langsamer als Ferrari-Testfahrer Luca Badoer.

"Ich hoffe, morgen wird es weniger Wind geben."
Timo Glock

Glock zog nach dem ersten von drei Testtagen eine positive Bilanz: "Ich hatte einen guten Tag und wir konnten viel Arbeit erledigen. Am Vormittag war eine Menge Sand auf der Piste, aber wir wurden Runde um Runde schneller, als die Strecke sauberer wurde. Es war schwierig, mal gleichmäßige Pistenverhältnisse zu erwischen, aber am Ende des Tages war es besser und wir haben wichtige Tests erledigt. Es war ein guter Tag und es war wichtig, die Setuptests durchzuführen. Ich hoffe, es wird morgen weniger Wind geben und wir können die Arbeit fortsetzen."

Das gesamte Toyota-Testteam hat auch noch genügend Gesprächsstoff für den Abend in Manama. Die Ingenieure und Mechaniker werden sich mit den heutigen Ergebnissen auseinander setzen müssen. "Unter den heutigen Bedingungen ist es schwierig, die Setups zu vergleichen, aber wir haben eine Menge Daten sammeln können und glauben, dass wir uns weiter verbessern werden", bilanzierte Testteamchef Gerd Pfeiffer.

Pfeiffer kündigte für den Dienstag weitere Testläufe in Bezug auf Mechanik, Aerodynamik und Setup an. Morgen wird Toyota-Stammpilot Jarno Trulli das Cockpit von Neuling Kobayashi übernehmen. Die Bahrain-Tests von Toyota und Ferrari gehen noch bis zum Mittwoch.

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