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Webber bei Red Bull nun voll integriert

17. Januar 2008 - 10:52 Uhr

Im ersten Jahr hatte er noch gewisse Anlaufschwierigkeiten bei Red Bull Racing, 2008 sieht Mark Webber aber kein Problem mehr

Mark Webber
Mark Webber will in diesem Jahr auch gelegentlich auf das Podium steigen
© GEPA

(Motorsport-Total.com) - Bis zum siebenten Rennen musste Mark Webber im Vorjahr auf seine ersten WM-Punkte warten, doch 2008 will er von Anfang an konstant in den Top 8 mitfahren. Die Eingewöhnungsphase nach dem Teamwechsel von Williams zu Red Bull Racing, die 2007 fällig war, ist diesmal nämlich nicht mehr notwendig.

"Die ersten vier Rennen", erklärte der Australier gestern am Rande der Jerez-Tests gegenüber 'Crash.net', "waren ein bisschen langsam für mich, was das Harmonieren mit den Ingenieuren angeht und so weiter, das ging nicht so schnell wie erhofft. Jetzt ist das aber wirklich aussortiert und erledigt - und darauf freue ich mich. Ein bisschen Kontinuität bedeutet eine Menge."

Sein erklärtes Saisonziel ist es, regelmäßig in die Punkte zu fahren und gelegentlich auf das Podium zu steigen, wie es ihm 2007 bei der Regenschlacht am Nürburgring schon einmal gelungen ist. Außerdem will er mit Red Bull Racing das beste Resultat der Teamgeschichte erreichen, was bedeutet, dass er gemeinsam mit seinem Stallgefährten David Coulthard die 34 Zähler von 2005 übertreffen muss.

"Ich hoffe, dass wir mehr Punkte als je zuvor nach Milton Keynes mitnehmen können", gab der WM-Zwölfte von 2007 zu Protokoll, "was eigentlich nicht allzu schwierig sein sollte. Uns ist natürlich bewusst, dass wir es mit starken Konkurrenten zu tun haben, die das Gleiche erreichen wollen, aber wir geben unser absolut Bestes dafür."

Bereits im Vorjahr wären seiner Meinung nach "doppelt so viele" Punkte als die tatsächlich errungenen 24 in der Konstrukteurs-WM drin gewesen, "aber auch Williams und andere Teams hatten viele mechanische Probleme. Das gehört einfach zum Business dazu - du kannst nicht jedes Rennen beenden." Gerade deswegen habe die Zuverlässigkeit aber oberste Priorität.

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