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Valencia: Ferrari vor Rosberg im Williams
Die beiden Ferraris waren am zweiten Testtag in Jerez am schnellsten, für eine Überraschung sorgte aber Nico Rosberg mit seinem Neuwagen
(Motorsport-Total.com) - Am zweiten Testtag im spanischen Valencia kam es heute zum nächsten Kräftemessen der bisher präsentierten 2008er-Boliden. Die Nase vorne hatten bei guten Bedingungen wieder die beiden Ferraris, aber für eine positive Überraschung aus deutscher Sicht sorgte Nico Rosberg mit dem neuen Williams-Toyota FW30.
Rosberg absolvierte am zweiten Betriebstag des Boliden aus Grove 80 Runden auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs und landete mit 0,656 Sekunden Rückstand auf die Spitze an der dritten Stelle. Dies war insofern besonders beeindruckend, als seine Bestzeit während eines längeren Runs auf der Strecke gestoppt wurde, was bedeutet, dass er zumindest nicht komplett im Qualifyingtrimm gewesen sein kann.
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Ferrari eine Klasse für sich
Ganz vorne waren allerdings wieder die beiden Ferraris des Typs F2008 eine Klasse für sich: Felipe Massa (97 Runden) kam auf eine Bestmarke von 1:12.182 Minuten und war damit deutlich schneller als sein Teamkollege Kimi Räikkönen (2./+ 0,539/100 Runden), was natürlich relativ zu betrachten ist, weil möglicherweise zwei verschiedene Programme verfolgt worden sein könnten. Dass Ferrari schnell ist, lässt sich aber nicht wegdebattieren.
Erst hinter Rosbergs Williams-Toyota landeten die beiden neuen McLaren-Mercedes-Raketen von Heikki Kovalainen (+ 0,844/100 Runden) und Pedro de la Rosa (+ 0,981/107 Runden). Fernando Alonso im neuen Renault R28 wurde nach 133 Runden mit 1,134 Sekunden Rückstand Sechster, erzielte seine Zeit allerdings im Zuge eines eher kurzen Runs. Selbst Kazuki Nakajima (+ 1,291/89 Runden) im Vorjahres-Williams-Toyota konnte im Bereich des Spaniers mithalten.
Asmer schneller als Heidfeld
Für hochgezogene Augenbrauen sorgte außerdem der Este Marko Asmer (9./+ 1,487/44 Runden), der sich als Testfahrer beim BMW Sauber F1 Team empfehlen möchte und heute mit dem alten F1.07 sogar schneller unterwegs war als Nick Heidfeld (11./+ 1,597/80 Runden) mit dem neuen F1.08. Mit Sebastian Vettel (8./Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,445/86 Runden) und Timo Glock (14./+ 1,913/76 Runden) waren noch zwei weitere Deutsche im Einsatz.
Viele Fotografen versammelten sich indes vor der Honda-Box, wo heute erstmals Alexander Wurz Bekanntschaft mit seinem neuen Team machte. Der Österreicher war zunächst im RA107 aus dem Vorjahr unterwegs, um sich langsam an die Gegebenheiten gewöhnen zu können, und absolvierte ein Programm von 49 Runden. Unterm Strich fehlten ihm 3,258 Sekunden zur Bestzeit, was den 16. und letzten Platz bedeutete.











