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Fanartikel
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Surer: Kontinuität spricht für BMW
Ob das BMW Sauber F1 Team 2008 Erfolg haben wird, kann Marc Surer nicht vorhersagen, aber die Voraussetzungen findet er sehr gut
(Motorsport-Total.com) - Nach den ersten Positivmeldungen über die hervorragenden Windkanaldaten des neuen F1.08 musste das BMW Sauber F1 Team seine optimistischen Prognosen intern schon ein wenig nach unten revidieren, aber grundsätzlich herrschen nach wie vor erstklassige Voraussetzungen, um 2008 den ersten Grand Prix zu gewinnen.
Als Basis der möglichen Erfolge empfindet 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer die Kontinuität in der Chassisfabrik in Hinwil, denn der volle Personalstand von 430 Mitarbeitern ist nun endlich erreicht und auch der Anbau ist so gut wie fertig. Hinzu kommt Stabilität auf den Schlüsselpositionen rund um den Technischen Direktor Willy Rampf und auch die Fahrer bleiben unverändert - genau wie die wichtigsten technischen Partner.
Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg
"Bei allen erfolgreichen Teams hat es Kontinuität gegeben, die hatten immer eine funktionierende Mannschaft ohne gravierende Änderungen", analysiert Surer mit Verweis auf die Ferrari-Erfolgsära. "Bei BMW ist das jetzt ähnlich: Sie haben eine gute Basis und sie haben zusätzliche Leute bekommen, damit die im Rennteam entlastet werden. Somit sind mehr Leute und mehr Zeit für die Entwicklung vorhanden. All das muss sich positiv auswirken."
Das BMW Sauber F1 Team hat zudem den großen Vorteil, dass es sich schon früher auf das 2008er-Auto konzentrieren konnte als die vorne liegenden Gegner, denn während Ferrari und McLaren-Mercedes noch mitten im WM-Kampf steckten, war der dritte Platz der Deutsch-Schweizer in der Konstrukteurswertung längst abgesichert. Die Frage ist allerdings, ob man diesen Vorteil nutzen konnte, denn Entwicklungszeit allein macht noch keine guten Ideen.
Manche dieser Ideen konnten ja schon im Vorjahr getestet werden: "Man hat ja gesehen, dass sich der BMW immer wieder verändert hat, weil sie einfach schon Teile für 2008 am aktuellen Auto ausprobieren wollten. Die haben manchmal Teile aus dem Windkanal einfach angeschraubt. Sie haben Ende 2007 schon für 2008 getestet", so Surer. Das skurrile "Hirschgeweih", das bei den Valencia-Tests erstmals aufgetaucht ist, war aber komplett neu.
BMW kleiner als die Topteams
Den Umkehrschluss, dass Ferrari und McLaren-Mercedes wegen des WM-Duells im Nachteil sind, lässt Surer nicht gelten: "Ferrari oder McLaren haben ein viel größeres Team - von der Anzahl der Leute gehört BMW noch nicht zu den Großen dazu. Somit werden Ferrari und McLaren darunter nicht groß leiden", sagt er. Bei Renault war das aber 2007 schon der Fall, oder? "Renault", entgegnet er, "hat gelitten, weil sie als etwas kleineres Team alle Leute für den WM-Kampf gebraucht haben."
Mit konkreten Prognosen müsse man ohnehin noch warten, wahrscheinlich sogar bis nach dem ersten Rennen am 16. März in Australien. Aber zumindest optisch hat das BMW Sauber F1 Team mit dem F1.08 einen Volltreffer gelandet: "Ich finde es sehr gelungen, wie sie die Luft mit diesen Luftleitblechen führen, auch wenn man sich manchmal fragt, ob die Luft noch weiß, wo sie hinströmen muss", schließt sich Surer der Meinung von Nick Heidfeld an.










